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Im Endspiel der zweiten Ausgabe der UEFA Women's Champions League im Mai traf der 1. FFC Turbine Potsdam auf Olympique Lyonnais - eine Mannschaft, die Turbine im Finale 2010 nach Elfmeterschießen bezwungen hatte.
Bernd Schröders Truppe, die letzte Saison zum 40. Geburtstag des Vereins die dritte deutsche Meisterschaft in Folge gewonnen hatte, galt im Craven Cottage als Favorit, und so wussten die Französinnen, dass sie ihr Bestes geben mussten, um sich für die Finalniederlage zwölf Monate zuvor zu revanchieren. "Wir wussten, dass es dieses Jahr genau gleich ablaufen würde", sagte OL-Stürmerin Lotta Schelin. "Aber wir haben sie jetzt gesehen, deshalb haben wir vielleicht ein paar Tricks, die wir ausprobieren können."
Schelins Worte erwiesen sich als prophetisch, denn zwei Tore machten in Westlondon den Unterschied aus: Patrice Lairs Frauen entthronten den Titelverteidiger dank der Treffer von Verteidigerin Wendie Renard und der eingewechselten Lara Dickenmann. "Dieses Spiel war unglaublich", sagte Renard. "Der Trainer hat viel von uns verlangt. Er forderte, dass wir gleich den Vorwärtsgang einlegen und so schnell wie nur möglich ein Tor erzielen sollten. Alle haben auf dem Platz ihr Bestes gegeben, und wir haben den Sieg heute wirklich verdient."
Um das Endspiel noch mal zu erleben und mehr von Renard, Schelin sowie Potsdams Trainer Schröder zu hören, schauen Sie sich oben den Finalrückblick an.
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