Finalsieg gegen Paris: Lyon holt vierten Titel

Im zweiten Jahr in Folge triumphierte Lyon im Elfmeterschießen. Im packenden Finale von Cardiff setzte sich Lyon gegen Paris Saint-Germain durch.

UEFA Women's Champions League Final - Olympique Lyonnais v Paris St Germain
©Sportsfile

Mit dem sechsten Finaleinzug und dem vierten Titelgewinn in der UEFA Women's Champions League konnte Lyon in diesem Jahr den Rekord von FFC Frankfurt einstellen. Wie im Vorjahr setzte sich Lyon im Finale im Elfmeterschießen durch.

Zum siebten Mal in acht Endspielen seit Änderung des Formats von UEFA-Frauenpokal zu UEFA Women's Champions League gab es ein Finale mit französischer Beteiligung (und erst zum dritten Mal in 16 Jahren stand kein deutsches Team im Endspiel). 

Lyon trat im Cardiff City Stadium vor mehr als 22 000 Zuschauern gegen Paris-Saint-Germain an. Für Lyon gab es während der Partie zwei Rückschläge: Alex Morgan musst früh verletzungsbedingt ausgewechselt werden und Ada Hegerberg, die Beste Spielerin in Europa der UEFA 2016, musste Mitte der zweiten Halbzeit ebenfalls runter. Trotzdem hatte Lyon Möglichkeiten, das Spiel während der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden, scheiterte aber immer wieder an Paris-Torfrau Katarzyna Kiedrzynek.

Es folgte ein Drama im Elfmeterschießen: Nach sieben Versuchen auf beiden Seiten war noch keine Entscheidung gefallen, erst als Kiedrzynek verschoss, machte Lyons Torhüterin Sarah Bouhaddi den Sack zu. Bouhaddi, Wendie Renard, Camille Abily und Eugénie Le Sommer triumphierten so schon zum vierten Mal mit Lyon.

Zu dem Rekord-Teilnehmerfeld von 55 Vereinen gehörte mit Hajvalia auch erstmals ein Verein aus dem Kosovo. Avaldsnes aus Norwegen war der einzige Debütant, der die Gruppenphase überstand. Schon im Sechzehntelfinale mussten mit Chelsea und Brescia einige große Namen die Segel streichen.

Im Viertelfinale schieden mit Wolfsburg (gegen Lyon) und Bayern München (gegen Paris) zwei deutsche Vertreter aus, Barcelona konnte durch einen 3:0-Triumph über Rosengård erstmals das Halbfinale erreichen.

In der Vorschlussrunde war Paris für Barcelona jedoch eine Nummer zu groß. Manchester City musste sich gegen Lyon geschlagen geben und so kam es zu einem rein französischen Finale.

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