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Frauenfußball setzt Zeichen

Veröffentlicht: Samstag, 10. November 2012, 16.00MEZ
Die UEFA sieht ihre Aufgabe nicht nur darin, den Frauenfußball weiter zu entwickeln, sondern auch darin, Einstellung zu verändern und den Frauen und Mädchen Mut zu machen, ihrem Lieblingssport nachzugehen.
Frauenfußball setzt Zeichen
Karen Espelund in Göteborg ©Getty Images
Veröffentlicht: Samstag, 10. November 2012, 16.00MEZ

Frauenfußball setzt Zeichen

Die UEFA sieht ihre Aufgabe nicht nur darin, den Frauenfußball weiter zu entwickeln, sondern auch darin, Einstellung zu verändern und den Frauen und Mädchen Mut zu machen, ihrem Lieblingssport nachzugehen.

Die UEFA sieht ihre Aufgabe nicht nur darin, den Frauenfußball weiter zu entwickeln, sondern auch darin, Einstellung zu verändern und den Frauen und Mädchen Mut zu machen, ihrem Lieblingssport nachzugehen.

Karen Espelund, Mitglied im UEFA-Exekutivkomitee und Vorsitzende der UEFA-Frauenfußball-Kommission, erklärte am Freitag im Rahmen der Auslosung der UEFA Women's EURO 2013 in Göteborg, dass es eine große Herausforderung sei, den Frauenfußball so schnell wie möglich weiter voran zu treiben. Sie glaubt auch, dass die Stars des Frauenfußballs ideale Vorbilder sein könnten, um noch weitere junge Mädchen an diesen Sport heranzuführen.

"Wir setzen ein Zeichen, wir haben in den letzten Jahren große Schritte unternommen, um den Frauenfußball und die Turniere in Europa zu fördern", sagte Espelund. "Die UEFA Women's EURO 2013 in Schweden wird, mit all unserer Hilfe und unserer Begeisterung, den Slogan der EURO 2012 wahr werden lassen: Create History (Geschichte schreiben).

"Letzte Saison hatten wir uns das Ziel gesetzt, die Zuschauerzahl des vorangegangenen Endspiels der UEFA Women's Champions League von 28 000 Fans zu steigern", fügte sie an. "Am Ende haben wir diese Zahl in München mit 50 000 Zuschauern fast verdoppelt. und das Finale 2013 an der Stamford Bridge verspricht ein weiteres historisches Endspiel zu werden. Wenn sich die Aufmerksamkeit dann sechs Wochen später auf die Europameisterschaft in Schweden richtet, könnte das Timing für ein fantastisches Turnier nicht besser sein."

"Die Arbeit im Frauenfußballbereich macht sich wirklich bezahlt", fuhr Espelund fort. "Mit dabei zu sein, wenn Rekorde gebrochen werden, ändert die Einstellung vieler Leute, öffnet neue Türen und inspiriert eine ganze Generation von jungen Mädchen, es einmal mit dem Fußball spielen zu versuchen. Darum geht es im Frauenfußball und das ist eines der Ziele der UEFA Women's EURO 2013 - dem Frauenfußball in Europa eine glänzende Zukunft zu sichern."

"Mannschaften und Spielerinnen kommt dabei eine ganz wichtige Rolle zu, sie können Vorbilder für junge Mädchen sein. Sie benötigen dazu natürlich auch die Unterstützung von Sponsoren und TV-Anstalten. Fußball ist der beliebteste Frauen-Mannschaftssport in Europa, aber das spiegelt sich manchmal nicht in den TV-Übertragungen und im Sponsoren-Interesse wider. Hoffentlich sorgt das Turnier im nächsten Sommer auch in dieser Hinsicht in ganz Europa für einen deutlichen Aufwärtstrend."

Letzte Aktualisierung: 09.05.14 7.20MEZ

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