Der Antrieb der UEFA, den Frauenfußball zu unterstützen, geht Hand in Hand mit der Stärkung des Frauen-Breitenfußballs - damit soll jedem Mädchen und jeder Frau die Möglichkeit geboten werden, mitwirken zu können.
Im Rahmen der UEFA-Strategie wird der Frauenfußball als eigenständige Einheit betrachtet - als dynamischer und technisch gut vorgetragener Sport als Werbung für "reinen" Fußball mit Integrität und bewährten Werten.
Als Teil von vermehrten Breitenfußball-Aktivitäten in ganz Europa sollten alle Mädchen die Chance bekommen, Fußball in ihrem Viertel oder Dorf spielen zu können, ungeachtet ihrer Fähigkeiten oder ihres Talents, wobei sie jedoch eine sichere Umgebung benötigen, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen.
Der UEFA-Entwurf ist umfassend und weitreichend. Er hebt den Bedarf an starken Klubstrukturen sowie die Gründung von Vereinen in allen Vierteln sowie Dörfern hervor.
Alle 53 UEFA-Mitgliedsverbände sollten ein Anwerbungskonzept und einen Ausbildungsweg für Akteure haben, um jeder Spielerin individuell dabei helfen zu können, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und ihre Ziele zu erfüllen sowie einen Karriereplan zu entwerfen. Höchst qualifizierte Trainer, Schiedsrichter und Administratoren, die für den Frauensport tätig sind, sollten angeworben und trainiert werden, um die Entwicklung des Mädchen- und Frauenfußballs auf allen Ebenen zu unterstützen.
Eine positive Entwicklung benötigt auch gute Einrichtungen und Spielorganisationen. Zudem sollten die Stadien und Trainingsanlagen im Frauenfußball dem Alter, Niveau und den Wünschen der Spielerinnen gerecht werden. Die Matches sollten in einer passenden Umgebung für die Zuschauer und Medien absolviert werden; die Teilnahme von Freiwilligen sollte gefördert werden; und der Fokus sollte auf Familien liegen, um mehr Fans zu den Spielen zu locken.
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