
| 3 | Montenegro | Andorra | ||||
| 4 | EJRM | Färöer-Inseln | ||||
| 3 | Armenien | Tschechische Republik | ||||
| 2 | Ukraine | Finnland | ||||
| 1 | Griechenland | Deutschland | ||||
| 1 | San Marino | Belarus |
Die UEFA-U21-Europameisterschaft 2013 besteht zunächst aus einer Gruppenphase in der Qualifikation und einer Play-off-Runde, dann stehen die sieben Teams, die neben Gastgeber Israel an der Endrunde teilnehmen, fest.
Gruppenphase der Qualifikation
Die Teams sind in zehn Gruppen aufgeteilt - zwei mit sechs Mannschaften und acht mit fünf Teams. Jeder muss zweimal gegen alle anderen Teams in der Gruppe antreten, einmal zu Hause und einmal auswärts. Die zehn Gruppensieger und vier Zweitplatzierten mit der besten Bilanz gegen den jeweiligen Gruppenersten, -dritten, -vierten und -fünften erreichen die Play-offs.
Play-offs
Die Play-off-Runde wird nach dem K.-o.-System ausgetragen, jedes Team muss einmal zu Hause und einmal auswärts antreten. Die Mannschaft mit den meisten erzielten Toren qualifiziert sich für die nächste Runde. Bei einem Unentschieden entscheiden die Auswärtstore, eine Verlängerung oder letztendlich ein Elfmeterschießen über den Sieger.
Endrunde
Die Endrunde beinhaltet die sieben Sieger der Play-offs und den automatisch qualifizierten Gastgeber Israel. Die acht Teams werden in zwei Vierergruppen aufgeteilt. Jede Mannschaft muss einmal gegen jedes andere Team in der Gruppe antreten, die beiden Gruppensieger und -zweiten erreichen das Halbfinale. Dort trifft der Sieger der Gruppe A auf den Zweiten der Gruppe B und umgekehrt. Die Gewinner der Halbfinals bestreiten das Endspiel.
Weitere Details, wie etwa die Kriterien, die in einer Gruppe bei Punktgleichheit über die Platzierung der Teams entscheiden, finden Sie in den offiziellen Wettbewerbs-Regularien.
Die deutsche U21-Nationalmannschaft schickt sich an, es in der Qualifikation zur UEFA-U21-Europameisterschaft 2013 dem A-Nationalteam gleich zu tun. Mit 3:0 beim Tabellenvorletzten Zypern konnte man auch das siebte Qualifikationsspiel für sich entscheiden und führt die Tabelle der Gruppe 1 weiterhin souverän an.
Nach dem Führungstreffer von Pierre-Michel Lasogga in Hälfte eins war die äußerst durchschnittliche Partie durch das 2:0 von İlkay Gündoğan nach der Pause dann gelaufen. Maximilan Beister erhöhte in der letzten Spielminute zum Endstand.
Da die Begegnung aufgrund starker Regenfälle kurzfristig in das Tasos-Markou-Stadion von Paralimni verlegt worden war, konnte man von beiden Mannschaften natürlich kein schachbrettartiges Kombinationsspiel erwarten. Die Gastgeber wirkten kompakter und konzentrierter als bei der 1:4-Hinspielniederlage in Karlsruhe, doch nach einer Viertelstunde hatte die DFB-Elf das Geschehen fest im Griff. Bezeichnenderweise war es auch keine Kombination, die nach 19 Minuten zur Gästeführung führte, sondern eine hohe Flanke von Alexander Esswein aus dem linken Halbfeld, die Lasogga in klassischer Mittelstürmer-Manier aus dem Fünfmeterraum ins Tor einköpfte.
Die Insulaner brachten nach vorne kaum etwas zustande und versuchten sich vorwiegend gefahrlos aus der zweiten Reihe, während die Mannschaft von Rainer Adrion das Spiel diktierte, dabei aber auf schwerem Untergrund ebenfalls kaum klare Torchancen herausspielte. Kurz vor der Halbzeitpause hätte Lasogga erneut per Kopf erhöhen können, zielte aber diesmal zu ungenau.
Nach dem Seitenwechsel hatten Sebastian Neumann und Lewis Holtby gleich in den ersten zehn Minuten gute Einschussgelegenheiten, doch danach tat sich erneut nicht viel. Die gefährlichste Torchance verzeichnete Zypern in der 69. Minute, als Tony Jantschke einen Freistoß per Kopf fast ins eigene Gehäuse abfälschte. 180 Sekunden später war die Partie entschieden, als Holtby nach einem eigentlich schlecht ausgespielten Konter den Ball im Strafraum zurück auf Gündoğan legte, der ihn per Direktabnahme aus vierzehn Metern versenkte. Der eingewechselte Daniel Ginczek ließ mit einem Schuss von der Strafraumkante die Latte erzittern, ehe Beister mit dem Schlusspfiff in der darauf folgenden Aktion den 3:0-Endstand besorgte.
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