Die Quali-Spiele zur U21-EURO im November

Spanien, Serbien und Frankreich stehen weiterhin mit einer makellosen Bilanz in der Qualifikation zur U21-EURO da. Auch für England, Titelverteidiger Deutschland und Belgien sieht es gut aus.

Frankreich hat bislang alle fünf Spiele gewonnen
Frankreich hat bislang alle fünf Spiele gewonnen ©Getty Images

Im Laufe der letzten Woche standen in Italien und San Marino die letzten Qualifikationsspiele zur U21-EM 2019 für dieses Jahr an.

Wie kann man sich für das Turnier qualifizieren?

• Italien ist als Gastgeber automatisch für die Endrunde im Sommer 2019 qualifiziert; Co-Gastgeber San Marino hingegen muss sich qualifizieren.
• Kosovo und Gibraltar sind die Debütanten unter den 54 Mannschaften in der Qualifikation.
• Die neun Gruppensieger sind automatisch für die Endrunde qualifiziert.
• Die vier Gruppenzweiten mit der besten Bilanz gegen den Ersten, Dritten, Vierten und Fünften ihrer jeweiligen Gruppen spielen in den Play-offs um die verbleibenden Plätze. Hin- und Rückspiel entscheiden über die letzten beiden Teilnehmer.

Die Gruppenstände: Was bisher geschah

Alle Tore der U21-EURO 2017
Alle Tore der U21-EURO 2017

Gruppe 1
Griechenland und Kroatien  standen bis zu ihrem 1:1-Unentschieden am Montag mit einer perfekten Bilanz da. Beide Mannschaften haben aber noch sechs Punkte Vorsprung auf die Tschechische Republik, die ein Spiel weniger auf dem Konto hat und beide Partien im November gewann, und Belarus.

Gruppe 2
Spanien
baute seinen perfekten Start mit einem 1:0 gegen Island und dem zweiten Sieg gegen die Slowakei innerhalb von fünf Wochen aus. Der Vorsprung auf Nordirland, das gegen Albanien 1:1-Unentschieden spielte und ein Spiel mehr hat,  beträgt zwei Punkte.

Gruppe 3
Dänemarks Vorsprung ist nach der 1:3-Niederlage gegen Polen auf einen Punkt geschrumpft. Im Spiel zuvor konnten sich die Polen gerade noch durch ein Last-Minute-Tor ein 2:2-Unentschieden gegen die Färöer Inseln sichern. 

Gruppe 4
Durch den 2:0-Sieg in der Ukraine beträgt Englands Vorsprung auf die Niederlande, trotz deren 8:0-Sieg gegen Andorra, weiterhin fünf Punkte. Zudem verlor Schottland mit 0:2 gegen die Ukraine und kam nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen Lettland hinaus. 

Gruppe 5
Titelverteidiger Deutschland gewann mit 7:0 gegen Aserbaidschan. Gegen Israel erzielten sie ebenfalls fünf Treffer, obwohl es bis elf Minuten vor Schluss noch 2:2 gestanden hatte. Norwegen, das Deutschland bisher die einzige Niederlage in der Qualifikation zugefügt hatte, holte gegen die Republik Irland in letzter Sekunde einen 2:1-Sieg.

Gruppe 6
Belgien baute seinen Vorsprung nach dem 3:2-Sieg gegen Zypern und dem 2:1 gegen die Türkei auf sechs Punkte aus. Schweden kam gegen Ungarn nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Jedoch haben beide Teams noch zwei Spiele weniger als Belgien und stehen mit acht Punkten punktgleich in der Tabelle da. Nach Ungarns 2:0-Sieg gegen Zypern bleiben die Top Drei der Gruppe somit weiterhin ungeschlagen. 

Gruppe 7
Serbien bleibt nach den Siegen gegen Österreich (3:1) und Armenien (1:0) weiterhin ohne Punktverlust. Der Vorsprung auf Russland beträgt bereits fünf Punkte. Österreich liegt nach dem 4:0-Sieg gegen die EJR Mazedonien einen Punkt hinter Russland.

Gruppe 8
Dank des 1:1-Unentschiedens von Tabellenführer Rumänien gegen Portugal konnte Bosnien und Herzegowina durch einen 4:0-Sieg gegen Wales auf zwei Punkte herankommen. Rumänien spielte am Dienstag erneut Unentschieden (0:0 gegen Wales), während Portugal mit 2:1 gegen die Schweiz gewann.

Gruppe 9
Frankreich bleibt durch einen 3:0-Sieg gegen Bulgarien und einem 3:1 gegen den zuvor ungeschlagenen Zweitplatzierten aus Slowenien mit fünf Siegen aus fünf Spielen auf dem ersten Platz. Der Vorsprung auf Slowenien beträgt bereits fünf Punkte.

Highlights: Fünf Stars der italienischen U21
Highlights: Fünf Stars der italienischen U21

Der Weg nach Italien und San Marino: Verbleibende Spieltage

Qualifikation (Gruppenphase)
22.–27. März 2018
7.–8. Juni 2018
5.–11. September 2018
11.–16. Oktober 2018

Play-offs
12.–20. November 2018

Endrunde
16.–30. Juni 2019

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