Qualifikation für die U21 EURO 2019: Der Überblick

Jetzt sind alle Teilnehmer in die Qualifikation für die U21 EURO 2019 in Italien und San Marino eingestiegen. Das ist der aktuelle Stand.

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Die Qualifikation für die U21 EURO 2019 in Italien und San Marino hat im März begonnen und wurde im Juni fortgesetzt. In der letzten Woche ging es weiter.

Die Qualifikation

• Italien ist bereits für die Endrunde im Sommer 2019 qualifiziert. Der zweite Gastgeber, San Marino, muss sich allerdings qualifizieren.
• Der Kosovo und Gibraltar sind die Debütanten unter den 54 Teams in der Qualifikation.
• Die jeweiligen Gewinner der neun Gruppen qualifizieren sich automatisch für die Endrunde.
• Die vier Zweitplatzierten mit der besten Bilanz gegen den Ersten, Dritten, Vierten und Fünften in ihrer Gruppe kommen in die Play-Offs. Hin- und Rückspiel entscheiden über die letzten zwei Teilnehmer.

Die Gruppen: Der aktuelle Zwischenstand

Gruppe 1
Griechenland erwischte einen guten Start und schlug Weißrussland auswärts mit 3:0 sowie Moldawien mit 5:1 zuhause. Kroatien startete ebenfalls mit einem 3:0-Sieg gegen Moldawien, und die Tschechische Republik spielte 1:1 gegen Weißrussland.

Gruppe 2
Die Slowakei gewann am Dienstag gegen Nordirland und führt jetzt mit sechs Punkten die Gruppe an. Spanien startete mit einem knappen Sieg über Estland in die Qualifikation.

Gruppe 3
Dänemark legte einen beeindruckenden Start hin. Neun Tore ohne Gegentor bei den Siegen gegen die Färöer Inseln und Litauen sprechen eine deutliche Sprache. Polen startete mit einem 3:0-Sieg über Georgien.

Gruppe 4
England, das sich für die letzten sechs Turniere qualifizieren konnte, legte mit vier Punkten aus zwei Spielen einen ordentlichen Start hin. England belegt jetzt punktgleich mit der Ukraine den ersten Platz. Schottland kam am Dienstag überraschend zu einem 2:0-Sieg gegen die Niederlande.

Gruppe 5
Deutschland startete die Titelverteidigung mit einem 1:0-Sieg gegen den Debütanten Kosovo, der sich zuvor sechs Punkte aus drei Spielen sichern konnte, u. a. mit einem 3:2-Sieg am Freitag über Norwegen. Dadurch liegt Kosovo zusammen mit der Republik Irland, welche bisher beide Spiele gewinnen konnte, auf dem ersten Platz der Gruppe.

Gruppe 6
Belgien schlug im März noch Malta mit 2:1, kam aber gegen die in die Qualifikation startende Türkei nicht über ein 0:0 hinaus. Schweden, Europameister aus dem Jahre 2015, und Ungarn starteten jeweils mit einem Sieg.

Gruppe 7
Armenien war gut in die Qualifikation gestartet, bekam aber bei der 0:3-Niederlage gegen die EJR Mazedonien, die überraschend gut startete, einen Dämpfer verpasst. Österreich gewann ebenfalls sein bisher einziges Spiel und liegt mit einem Punkt hinter Russland. Die Russen absolvierten bisher zwei Spiele, Armenien sogar schon drei.

Gruppe 8
Rumäniens perfekter Start wurde von den Schweizern am Dienstag beendet. Trotzdem liegen sie mit drei Punkten Vorsprung an der Spitze der Gruppe. Portugal startete mit einem 2:0-Sieg gegen Wales in die Qualifikation.

Gruppe 9
Hier ist alles offen. Kasachstan liegt mit vier Punkten aus zwei Spielen auf dem ersten Platz und Luxemburg gewann am Dienstag überraschend gegen Bulgarien. Slowenien und Frankreich starteten jeweils mit einem Sieg in die Qualifikation; Les Bleus konnten dabei Kasachstan schlagen.

Der Weg nach Italien und San Marino: die Termine der verbleibenden Spiele

Gruppenphase der Qualifikation
2.–10. Oktober 2017
8.–14. November 2017
22.–27. März 2018
7.–8. Juni 2018
5.–11. September 2018
11.–16. Oktober 2018

Play-offs
12.–20. November 2018

Endrunde
16.–30. Juni 2019