U21-Play-offs: Was Sie wissen müssen

Auf Österreich wartet in den U21-Play-offs mit Spanien um den Real-Madrid-Star Marco Asensio eine denkbar schwere Aufgabe, im zweiten Duell ist Serbien Favorit gegen Norwegen.

Österreich spielte eine gute Qualifikation
Österreich spielte eine gute Qualifikation ©Fedor Uspenski

Österreich - Spanien (St. Pölten, 18:30)
Die Qualifikation
Österreich: SP10 S7 U1 N2 Tore 22:12
Die Österreicher verloren beiden Duelle mit Gruppensieger Deutschland, wussten sonst aber durchaus zu überzeugen.

Gefährlichster Spieler: Kevin Friesenbichler (Stürmer, Austria Wien)

Zitat:
"Spanien hat einen beeindruckenden Kader und ist klarer Favorit. Sie sind offensiv ausgerichtet, dadurch könnten sich für uns Räume öffnen. Wir werden versuchen, daraus Kapital zu schlagen. Wenn wir mit positiver Aggressivität, Einsatz und Leidenschaft dagegenhalten, bin ich überzeugt, dass wir uns eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel schaffen können."
Werner Gregoritsch, Trainer Österreich

Spaniens Marco Asensio
Spaniens Marco Asensio©Iñigo Marín

Spanien: SP10 S7 U2 N1 Tore 31:9
Nach zwei Unentschieden gegen Gruppensieger Schweden verpasste Spanien durch eine 0:3-Heimpleite gegen Kroatien die direkte Qualifikation.

Gefährlichster Spieler: Marco Asensio (Mittelfeld, Real Madrid)

Zitat:
"Wir wollen uns eine möglichst gute Ausgangsbasis für das Rückspiel schaffen, dabei geht es uns einzig und allein um ein gutes Ergebnis."
Albert Celades, Trainer Spanien

Rückspiel: Dienstag, 15. November, Albacete (18:00)

Serbien feiert ein Tor von Uroš Djurdjević
Serbien feiert ein Tor von Uroš Djurdjević©Srdjan Stevanovic

Serbien - Norwegen (Belgrad, 18:00)
Die Qualifikation
Serbien: SP10 S7 U2 N1 Tore 27:8
Nach zwei 5:0-Siegen gegen Litauen und Andorra und zwei Remis gegen Italien war sogar der Gruppensieg möglich, doch dann folgte eine völlig überraschende 0:2-Pleite in Slowenien.

Gefährlichster Spieler: Uroš Djurdjević (Stürmer, Partizan)

Zitat:
"Wir stehen jetzt vor den beiden wichtigsten Spielen des Jahres und wir alle wissen, was es für uns bedeuten würde, uns für die Endrunde zu qualifizieren. Wir werden versuchen, diese beiden Spiele als vier Halbzeiten anzusehen und hoffen sehr, dass uns im Rückspiel in Drammen einige wichtige Spieler wieder zur Verfügung stehen."
Tomislav Sivić, Trainer Serbien

Norwegens Ghayas Zahid und Mohamed Elyounoussi
Norwegens Ghayas Zahid und Mohamed Elyounoussi©Børre Eirik Helgerud

Norwegen: SP8 S5 U1 N2 Tore 12:10
In den ersten vier Spielen ließ Norwegen fünf Punkte liegen und kassierte später in England noch eine bittere 1:6-Klatsche, schaffte mit einem furiosen Schlussspurt aber noch den zweiten Platz in Gruppe 9.

Gefährlichster Spieler: Mohamed Elyounoussi (Stürmer, Basel)

Zitat:
"Die Serben haben viele gute Individualisten und sind vor allem offensiv sehr stark. Wir haben sie sehr oft beobachtet und kennen ihre Stärken und Schwächen bestens."
Leif Gunnar Smerud, Trainer Norwegen

Rückspiel: Dienstag, 15. November, Drammen (19:00)