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Serritslev: U21 guter Lernprozess für Dänen

Vor sieben Jahren hatte Flemming Serritslev eine dänische Mannschaft mit Daniel Agger und Nicklas Bendtner zur U21-Endrunde geführt - hier tauscht er seine Gedanken vor dem Turnier in Israel aus.

Dänemarks U21 im Jahr 2006
Dänemarks U21 im Jahr 2006 ©UEFA.com

Am Mittwoch startet die UEFA-U21-Europameisterschaft in Israel, und einer der weiß, was die acht Trainer derzeit durchmachen, ist Flemming Serritslev, der Dänemark zur Endrunde 2006 geführt hatte.

Serritslev, der als Spieler dreimal für Dänemark auflief, war acht Jahre lang Assistenztrainer der A-Nationalmannschaft, ehe er 2000 die U21 übernahm und im dritten Anlauf die EM-Qualifikation schaffte. Bei der Endrunde in Portugal kam Dänemark gegen Italien sowie die Niederlande zu Unentschieden und verlor gegen die Ukraine. In seinem Kader standen damals Spieler wie Daniel Agger und Nicklas Bendtner, in den gegnerischen Teams agierten Akteure wie Simone Pepe, Klaas-Jan Huntelaar und Artem Milevskiy.

"Es war das erste Mal seit einer langen Zeit, dass Dänemark wieder an einer U21-Europameisterschaft teilnahm, und wir wussten, dass auf die Spieler, egal wie es für uns ausgehen würde, drei sehr harte Partien warten würden, die sie in ihrer Entwicklung weiterbringen würden", erklärte Serritslev gegenüber UEFA.com. "So wie ich das sehe, je mehr Partien auf internationalem Level diese jungen Spieler bekommen, desto besser vorbereitet sind sie später für die Nationalmannschaft."

Der 66-Jährige fügte hinzu: "Es ist sehr wichtig, dass man nicht nur über Fußball spricht, sondern in einem Trainingslager auch andere Aspekte des Lebens, die nichts mit dem Fußball zu tun haben, anspricht", erklärte Serritslev, der auch die armenische U21 trainiert hatte. "Das können andere Spiele sein, die man im Hotel spielt; oder man sucht berühmte Orte auf. Es ist sehr wichtig, manchmal den Rhythmus zu unterbrechen."

Die Belohnung ist dann die Berufung in die A-Nationalmannschaft. "Es ist fantastisch und sehr zufriedenstellend", sagte der Trainer, der zuletzt im Iran gearbeitet hatte. "In diesem Team hatte ich viele Spieler, die später in unserer A-Nationalmannschaft gespielt haben und sich für Endrunden qualifiziert haben. Es war für mich als Trainer ein großes Vergnügen, diese Entwicklung zu verfolgen."

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