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Einleitung

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Technischer Bericht

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Der UEFA-Superpokal 2015 fand zwar in Tiflis statt, doch die UEFA-U19-Europameisterschaft 2017 war das erste UEFA-Nachwuchsturnier, das jemals in Georgien ausgetragen wurde. Tiflis begrüßte Spieler, Offizielle und Fans in drei Stadien in der Stadt - dem Mikheil Meskhi Stadioni, dem Mikheil Meskhi-2 und dem David Petriashvili Stadion. In allen drei Stadien wurde gespielt, außerdem fanden vier Partien, darunter das Finale, im Tengiz Burjanadze Stadioni in Gori statt.

Mit 25.154 Zuschauern waren beim entscheidenden Gruppenspiel der Gastgeber gegen die Tschechische Republik die zweitmeisten Zuschauer aller Zeiten bei einem U19-Turnier bei einer Partie. Der Bestwert stammt aus Stuttgart und dem Jahr 2016, wo sich 54.689 Anhänger das Eröffnungsspiel ansahen. Allerdings reichte es am Ende für die Gastgeber genau wie im Jahr zuvor für Deutschland nicht für die K.-o.-Phase.

©Sportsfile

Das Gori Stadion vor dem Finale zwischen Portugal und England

Deutschland, der einzige ehemalige Turniersieger unter den Endrundenteilnehmern, schied auch diesmal nach der Gruppenphase aus. Dies passierte dem DFB-Nachwuchs zum inzwischen dritten Mal in Folge. Auch Schweden, das sich als 34. Nation für die Endrunde qualifizieren konnte, musste ebenfalls nach der Vorrunde die Segel streichen. Außerdem war für Bulgarien frühzeitig Schluss und das bei der dritten Teilnahme nach 2008 und 2014.

Nach einer Woche waren damit nur noch England, die Niederlande, Portugal und die Tschechische Republik im Rennen um den Titel. Damit war klar, dass am Ende ein erstmaliger Sieger die Trophäe in den Himmel heben würde - der fünfte unterschiedliche Sieger in fünf Jahren.

Die Hitze in Georgien war ein großes Thema bei den frühen Spielen um 17 Uhr bzw. 17.30 Uhr und deshalb gab es in diesen Partien auch Trinkpausen. Allerdings kühlte sich das Wetter in den letzten Gruppenspielen und der K.-o.-Phase auch etwas ab.

Gori befindet sich ungefähr 90 Fahrminuten entfernt von der Turnierbasis am Rande von Tiflis, in der alle Teams untergebracht waren. Die meisten Teams nutzten die Fahrt dorthin, um auf halbem Weg noch einmal einen kleinen Stopp zu machen, um die Beine auszuschütteln. Die Fans freuten sich auf das größte Sportevent in der kleinen Stadt. Die Entscheidung, dort das Finale auszutragen, fiel relativ kurzfristig.

©Sportsfile

Zuschauer beim Spiel zwischen Georgien und Schweden

4.100 Zuschauer sahen das Endspiel im Stadion, das wie viele andere Spiele auch von Eurosport übertragen wurde und auch im georgischen Fernsehen live zu sehen war. Die Zuschauerzahlen bei den Spielen der Gastgeber in Tiflis und Gori waren in allen drei Partien sehr hoch, allerdings war es von Beginn an utopisch, die insgesamt 162.972 Zuschauer aus dem Vorjahr in Deutschland in Gefahr zu bringen. Dafür waren alleine die Stadien in Georgien zu klein.

Während ihrer Zeit in Georgien erhielten die teilnehmenden Mannschaften die inzwischen obligatorischen Präsentationen zu den Themen Wettbetrug und Anti-Doping um sie auf dem Weg zum Profifußball auf diesen Gebieten weiterzubilden.

Weiterbildung gab es auch für sechs Schiedsrichter und acht Assistenten, die alles zwischen 2012 und 2015 zu FIFA-Schiedsrichtern wurden. Außerdem waren zwei georgische Schiedsrichter als vierte Offizielle im Einsatz.

https://de.uefa.com/under19/season=2017/technical-report/index.html#einleitung