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Einleitung

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Technischer Bericht

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Der DFB hatte zwar bereits drei Mal eine Endrunde im U18-Altersbereich ausgetragen, die diesjährige 15. Auflage der U19-Europameisterschaft war jedoch die erste Finalrunde in dieser Altersklasse, die in Deutschland stattfand. Die insgesamt 16 Partien fanden in zehn verschiedenen Spielstätten in Baden-Württemberg statt. Die Mannschaftsquartiere der Teams der Gruppen A und B waren zunächst in Stuttgart beziehungsweise in Ulm, nach der Gruppenphase wurden sie nach Heidelberg verlegt.

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Überragende Kulisse beim Auftaktspiel

Das Turnier begann mit einem wahren Paukenschlag. Zum Eröffnungsspiel zwischen dem Gastgeber und Italien in der Stuttgart-Arena kamen 54 689 Fans, was den bisherigen Rekord von 25 100 Zuschauern beim Finale zwischen Gastgeber Ukraine und England bei der U19-EM 2009 in Donezk bei weitem übertraf. Die folgenden Partien wurden in Aalen, Aspach, Heidenheim, Mannheim, Reutlingen, Sandhausen, Ulm und im Stadion auf der Waldau in Stuttgart ausgetragen. Zum Finale in Sinsheim kamen 25 100 Zuschauer.

Nur vier Mannschaften, die bei der Endrunde in Deutschland teilnahmen, hatten sich auch 2015 dafür qualifiziert, was den Wettbewerbs-Charakter im U19-Bereich stark unterstreicht. Eines der fehlenden Teams war Titelverteidiger Spanien, das in der Eliterunde England den Einzug in die Endrunde überlassen musste. Die Anstoßzeiten waren stets zwischen Mittag und Abend. Die Wetterlage und das Klima stellten keinen wesentlichen Faktor dar, die höchsten Temperaturen wurden an Nicht-Spieltagen erreicht.

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Bei der Endrunde gab es einen Wechselrekord

In diesem Turnier gab es außerdem eine zusätzliche Partie: Die beiden Gruppendritten spielten um den fünften europäischen Startplatz bei der FIFA-U20-Weltmeisterschaft, die zwischen Mai und Juni 2017 in Südkorea stattfindet. Hier traf Deutschland auf die Niederlande, und als Experiment durfte vier Mal gewechselt werden. Beide Trainer machten von dieser Möglichkeit Gebrauch und wechselten in der Verlängerung nach 106 bzw. 110 Minuten den vierten Ersatzspieler ein. In Sachen Spielerentwicklung kann gesagt werden, dass bei dieser Endrunde nur ein einziger Feldspieler nicht zum Einsatz kam.

Durch den TV-Sender Eurosport erreichte die umfangreiche Übertragung dieses Turniers europaweit ein riesiges Publikum. Auf die spektakuläre Zuschauerzahl beim Eröffnungsspiel folgte eine beeindruckende Gesamtzuschauerzahl von 162 972, das entspricht einem Durchschnitt von 10 186 Zuschauern pro Partie. Im Vergleich zum Vorjahresturnier kamen 2,3 Mal so viele Fans zu den Spielen und im Vergleich zu 2014 sogar fünf Mal so viele.

http://de.uefa.com/under19/season=2016/technical-report/index.html#einleitung