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Deutschland drückt, Italien siegt

Deutschland - Italien 0:1
Die deutsche U19 ist mit einer Niederlage in die UEFA-U19-EURO gestartet. Das einzige Tor vor 54 689 Zuschauern fiel dabei durch einen Handelfmeter.

Highlights: Germany 0-1 Italy
  • Das deutsche Team startet angriffslustig, Italien verteidigt geschickt
  • Meret im italienischen Tor rettet in diversen Situationen das 0:0
  • Nach der Pause ist Deutschland noch drückender im Angriff
  • Italien kontert, bekommt einen Handelfmeter, Dimarco trifft zum Sieg


Die deutsche U19-Nationalmannschaft ist mit einer knappen Niederlage in die UEFA-U19-EURO gestartet. Zum Auftakt der Endrunden-Gruppe A gab es am Montagmittag ein 0:1 (0:0) gegen Italien.

Vor der spektakulären U-Länderspiel-Kulisse von 54 689 Zuschauern bestimmte die deutsche Elf die erste Halbzeit, stand dabei aber einer geschickt verteidigenden Defensive gegenüber. Diese hatte Italien-Trainer Paolo Vanoli schon einen Tag zuvor angekündigt, als er erklärt hatte: "Uns gefällt der offensive Fußball der Deutschen, aber wir pflegen mehr eine Kultur der Taktik in Italien."

Diese "Kultur" ging voll auf, nur zwei Mal wurde es vor der Pause richtig gefährlich für die Azzurrini. In der zehnten Spielminute testete Hoffenheims Phillipp Ochs Italien-Keeper Alex Meret mit einem gefährlichen Flachschuss auf die rechte Ecke. Kurz danach entschärfte der an diesem Tag beste Italiener einen Kopfball von Janni Serra aus kurzer Distanz mit einem erneut erstklassigen Reflex.

Auch nach dem Seitenwechsel sah das bestens gelaunte Publikum schönen Offensiv-Fußball der DFB-Junioren, die jedoch nach und nach an der eigenen Chancenverwertung verzweifelten. Max Besuschkow mit einem flachen Schuss, Serra mit einem gefährlichen Kopfball und Ochs aus ganz kurzer Distanz vergaben die besten Möglichkeiten auf die Führung. 

Und so kam es wie so oft im Fußball - das erste Tor fiel auf der anderen Seite: Am Ende eines klasse gespielten Konters bekam ausgerechnet "Lokalmatador" Besuschkow vom VfB Stuttgart den Ball im Strafraum an die Hand und verursachte damit einen Elfmeter, den Federico Dimarco souverän zum 1:0-Endstand verwandelte. Am Ende fehlte dem starken DFB-Team Zeit und ein bisschen Glück, um nochmals zu antworten.