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Zehn Stars der U19-EURO im Blickpunkt

Veröffentlicht: Montag, 25. Juli 2016, 9.41MEZ
UEFA.com befasst sich mit zehn Spielern, die bei der U19-Endrunde in Deutschland beeindruckt haben - darunter Torschützenkönig Jean-Kévin Augustin und sein Teamkollege Kylian Mbappé.
von Andrew Haslam, Elvir Islamović, Matthias Rötters & Daniel Thacke
Zehn Stars der U19-EURO im Blickpunkt
Manuel Locatelli beim Sieg Italiens im Halbfinale ©Sportsfile

Der Weg ins Finale

Die UEFA-U19-Europameisterschaft besteht aus drei Runden: Der Qualifikationsrunde, der Eliterunde und der Endrunde.

Qualifikationsrunde
Die Qualifikationsrunde im Herbst besteht aus 13 Gruppen mit je vier Mannschaften, die ein Miniturnier an einem bestimmten Spielort austragen. Die beiden besten Nationen aus jeder Gruppe qualifizieren sich für die nächste Runde.

Eliterunde
In der Eliterunde im Frühling bestreiten diese 26 Mannschaften zusammen mit den beiden topgesetzten Nationen, die ein Freilos hatten, sieben weitere Miniturniere mit jeweils vier Teams. Die Gruppensieger nehmen neben dem Gastgeber an der anschließenden Endrunde teil.

Endrunde
Die sieben Qualifikanten und der Gastgeber werden in zwei Gruppen mit jeweils vier Teams aufgeteilt, die beiden besten Teams jeder Gruppe erreichen das Halbfinale. Die Sieger der Halbfinals bestreiten das Endspiel.

Weitere Details, wie etwa die Kriterien, die in einer Gruppe bei Punktgleichheit über die Platzierung der Teams entscheiden, finden Sie im offiziellen Reglement des Wettbewerbs.

Veröffentlicht: Montag, 25. Juli 2016, 9.41MEZ

Zehn Stars der U19-EURO im Blickpunkt

UEFA.com befasst sich mit zehn Spielern, die bei der U19-Endrunde in Deutschland beeindruckt haben - darunter Torschützenkönig Jean-Kévin Augustin und sein Teamkollege Kylian Mbappé.

Jean-Kévin Augustin (Frankreich)
Der Stürmer von Paris Saint-Germain war zweifelsohne der beste Angreifer seiner Mannschaft, vor allem im Zusammenspiel mit Kylian Mbappé glänzte er. Nachdem er in der Qualifikation fünf Treffer erzielt hatte, blieb er in der nächsten Phase erfolglos, um dann beim Turnier wieder zuzuschlagen, als er in allen drei Gruppenspielen traf; darunter auch ein Dreierpack gegen die Niederlande. Mit seinem tollen Tor im Finale stellte er mit sechs Treffern den Rekord für eine Endrunde ein.

Steven Bergwijn (Niederlande)
Der dynamische PSV-Stürmer machte gleich mit zwei schönen Treffern beim 3:1 von Jong Oranje gegen Kroatien von sich reden. Auch wenn danach nicht mehr viel ging, so war er doch auf jeder Seite einsetzbar. Und wenn der 18-Jährige mit seinem Tempo und seiner Power am Ball war, musste jede Abwehr höllisch aufpassen.

Josip Brekalo (Kroatien)
Wolfsburgs Neuverpflichtung war der gefährlichste Spieler seiner Mannschaft. Wenn er auf der linken Seite nach vorn stürmte, brannte es, und wenn er nach Innen drehte, ebenso. Schnell und trickreich am Ball, erzielte er den ersten Turniertreffer der Kroaten. Und wann immer es gefährlich auf des Gegners Hälfte zuging, dann war er daran beteiligt.

Federico Dimarco (Italien)
Italien war eigentlich nur bei Standards gefährlich, wobei der Außenverteidiger von Internazionale eine spezielle Rolle spielte. Er verwandelte gegen Deutschland und Portugal Elfmeter, und im Halbfinale gegen England drehte er einen wunderbaren Freistoß ins Netz und brachte so sein Team ins Endspiel. 

©Sportsfile

Portugals Diogo Gonçalves

Diogo Gonçalves (Portugal)
Gedankenschnell und schnell auf den Füßen ging von Gonçalves in seiner Rolle als Nr. 10 eine ständige Gefahr aus. Der Jungstar von Benfica machte vor allem bei den Unentschieden gegen Österreich und Italien auf sich aufmerksam, als er mit großem Selbstverständlich und beeindruckender Intelligenz Konter einleitete, die große Erfahrung vermuten ließen.

Manuel Locatelli (Italien)
Locatelli vom AC Milan ist neben Dimarco für Standards verantwortlich und er ist der Mittelfeldmotor Italiens. Sein Kapitän Filippo Romagna braucht nur ein Wort, um ihn zu beschreiben: "Qualität"; sein bester Moment war ein fantastisches Freistoßtor gegen Österreich.

Kylian Mbappé (Frankreich)
Seine Partnerschaft mit Augustin brachte Frankreich alle acht Tore in der Gruppenphase ein. Im Halbfinale gegen Portugal war er bärenstark: Das erste Tor von Ludovic Blas bereitete er vor, die nächsten zwei schoss Mbappé selbst.

©Bongarts

Deutschlands Phillipp Ochs traf gegen die Niederlande

Phillipp Ochs (Deutschland)
Der Hoffenheimer spielte seine stärkste Partie gegen Portugal in der Gruppenphase, als Deutschland trotz seiner drei Tore verlor. Er hat eine Technik wie wenige andere Spieler bei diesem Turnier und traf auch im Play-off-Spiel um die FIFA-U20-Weltmeisterschaft gegen die Niederlande. Nach seinen zwei verwandelten Strafstößen gegen Portugal war es keine Frage, dass er auch im Elfmeterschießen gegen die Niederlande erfolgreich sein sollte.

Xaver Schlager (Österreich)
Er ist das Herzstück der österreichischen Mannschaft, im Angriff und in der Verteidigung. Der Mittelfeldspieler aus Salzburg spielte seine stärkste Partie gegen Italien, als er Österreichs Tor erzielte und sich in der Schlussphase ein Privatduell mit dem gegnerischen Keeper Alex Meret lieferte.

Dominic Solanke (England)
Solanke kennt man schon nach seinen Erfolgen in der UEFA Youth League, jetzt spielte der Chelsea-Stürmer stark mit Isaiah Brown zusammen und traf in der Gruppenphase gegen die Niederlande und Frankreich.

Letzte Aktualisierung: 25.07.16 10.22MEZ

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