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Einleitung

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Technischer Bericht

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Zum ersten Mal überhaupt wurde das Finalturnier der UEFA-U17-Europameisterschaft in Aserbaidschan ausgetragen. Im letzten Jahr war das Turnier erstmals seit 2002 wieder zum Modus mit 16 Mannschaften zurückgekehrt, was in Baku seine Fortsetzung fand. Alle 16 Delegationen und das Organisationsteam wurden in Baku in einem gemeinsamen Hotel untergebracht.

Die Spiele wurden in vier Stadien in der aserbaidschanischen Hauptstadt ausgetragen: Dem Olympiastadion (68 000 Plätze), dem Qarabağ-Stadion (4 735 Plätze), der Dalga Arena (6 700 Plätze) und dem 8km-Stadion (10 500 Plätze).

©Sportsfile

Szene von der Eröffnungsfeier vor dem Finale

Aserbaidschans Eröffnungsspiel gegen Portugal, das vom Präsidenten des Landes, Ilham Aliyev, verfolgt wurde, wurde im Olympiastadion von einer farbenreichen Eröffnungszeremonie und der Wettbewerbs-Rekordkulisse von 33 000 Zuschauern begleitet. Eigentlich sind es die U17-Spieler nicht gewohnt, vor einer solchen Zuschauermenge zu spielen. Deshalb wurden die Halbfinals und das Endspiel in den kleineren Stadien abgehalten.

©Sportsfile

Das Eröffnungsspiel fand im Olympiastadion statt

7 253 Zuschauer verfolgten das Finale und erhöhten die Gesamtzuschauerzahl somit auf 61 606, was einen Durchschnitt von 1 987 Zuschauern pro Spiel ergibt. Die 30 Partien, die bis zum Finale führten, wurden wie eine Art Doppelveranstaltung in den vier Stadien ausgetragen. Die Pausen zwischen den einzelnen Spielen in den Stadien lagen dabei zwischen drei und fünf Stunden. Die Witterungsbedingungen bereiteten keine Schwierigkeiten. Die Spielstätten und die Trainingsplätze waren in einem sehr guten Zustand.

Acht Schiedsrichter und zwölf Schiedsrichterassistenten aus Ländern, die nicht am Turnier teilnahmen, wurden ausgewählt, um Erfahrung in einem UEFA-Wettbewerb zu sammeln. Hinzu kamen vier Vierte Offizielle, zwei von ihnen stellte der ausrichtende Verband. Wie es schon in der Vergangenheit Brauch war, wurden auch diesmal wieder Briefings zu Dopingkontrollen und der Gefahr von Spielmanipulationen abgehalten. Schließlich stehen die jungen Spieler im Fokus und schnuppern erstmals bei einem internationalen Turnier Luft.

Der technische Stab der UEFA, der dieses Turnier begleitete, bestand aus Savvas Constantinou (Zypern), John Peacock (England), Dany Ryser (Schweiz) und Ghenadie Scurtul (Moldawien). Ihre Beobachtungen wurden in einem technischen Bericht zusammengetragen, der einerseits eine Zusammenfassung des Turniers ist, andererseits aber auch für Trainer, die im Juniorenbereich tätig sind, wichtige Informationen bieten soll.

http://de.uefa.com/under17/season=2016/technical-report/index.html#einleitung