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Slowenien richtet erstmals eine Endrunde eines UEFA-Wettbewerbs aus und freut sich auf die jungen Fußballer aus ganz Europa, die die nächsten zwei Wochen eine schöne Zeit in diesem gastfreundlichen Land erleben sollen.
"Wir sind sehr stolz und danken der UEFA dafür, dass sie uns diese Endrunde ausrichten lässt", sagte Rudi Zavrl, Präsident des Slowenischen Fußballverbandes (NZS). "Dies bedeutet auch, dass die UEFA ihre eigene Richtlinie ernst nimmt, alle Mitgliedsverbände gleich zu behandeln, das Prinzip der Solidarität lebt und einem kleinen Land wie Slowenien die Möglichkeit gibt, so eine Veranstaltung auszurichten. Wir sind sehr glücklich, dieses Turnier wird großen Einfluss auf die künftige Entwicklung des Fußballs in Slowenien haben und ich bin zuversichtlich, dass wir uns als gute Gastgeber erweisen werden."
Die Gruppe A bilden Frankreich, Deutschland, Island und Georgien, in der Gruppe B treffen Slowenien, die Niederlande, Polen und Belgien aufeinander. Gespielt wird am 4., 7. und 10. Mai in Ljubljana, Domzale, Maribor und Lendava, die beiden Gruppenbesten erreichen das Halbfinale drei Tage später. Das Finale findet dann am 16. Mai im ŠRC Stožice-Stadion von Ljubljana statt.
Slowenien hat den Teilnehmern und Spielern der U17-Endrunde einiges zu bieten. "Es mag wie ein Cliché klingen, aber alle Spieler, Betreuer und Fans werden in Slowenien herzlich empfangen werden und eine gastfreundliche und offene Gesellschaft vorfinden", fügte Zavrl an. "Neben dem Fußball werden sie hoffentlich auch Zeit finden, unsere Natur und unsere Kultur zu genießen. Slowenien ist ein kleines Land, von der Hauptstadt aus sind sie in zwei Stunden in jedem Winkel dieses Landes."
Branko Elsner, Chef der Trainerausbildung im NZS sagte gegenüber UEFA.com: "Dieses Turnier ist für uns eminent wichtig. Schon vor der Vergabe haben wir uns gefragt: wie können wir von der Ausrichtung so eines großen Turniers profitieren? Dieses Turnier wird sicher große Auswirkungen auf die Qualität unseres Jugendfußballs haben.“
"Alle Jugendtrainer haben die Möglichkeit, neue Dinge kennen zu lernen. Außerdem hat es sicher Einfluss auf den Breitenfußball und die generelle Lust, Sport zu treiben. Das ist sehr wichtig für uns."
Mit der A-Nationalmannschaft hat Slowenien zuletzt immer wieder aufhorchen lassen, seit man 1994 Mitglied der UEFA und der FIFA wurde. Man schaffte die Qualifikation für die UEFA EURO 2000 und die FIFA-Weltmeisterschaften 2002 und 2010.
"In den letzten zehn Jahren waren wir sehr erfolgreich”, sagte Elsner. “Wir haben uns für drei große Endrunden qualifiziert. Jeder Sieg, egal, in welchem Spiel, ist sehr wichtig für die Menschen hier und das Image des Fußballs in diesem Land.“
"Wir müssen aber realistisch sein und dürfen nicht vergessen, dass wir ein kleines Land sind. Deshalb müssen wir in den Fußball investieren, egal, ob wir uns alle paar Jahre für ein großes Turnier qualifizieren oder nicht."
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