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Wiege der Stars

1980 führte die UEFA eine U16-Europameisterschaft ein, die zwei Jahrzehnte später zu einem U17-Turnier wurde
Wiege der Stars
Deutschlands U17 holte sich den Titel bei der EM im eigenen Land ©Sportsfile

Wiege der Stars

1980 führte die UEFA eine U16-Europameisterschaft ein, die zwei Jahrzehnte später zu einem U17-Turnier wurde

Das Nachfolgeturnier der UEFA-U16-Europameisterschaft, die einige Jahre lang eigentlich nur Spanien und Portugal unter sich ausmachten, war in der Saison 2001/02 das erste U17-Turnier. Überraschend gewann damals die Schweiz.

Die Schweizer Junioren eroberten die Herzen der Fans mit beeindruckenden Leistungen. Dank des Titels blickte man im Land der Eidgenossen hoffnungsvoll in die Zukunft. Doch schon im folgenden Jahr verpassten die "Erben" der Erfolgself die Qualifikation für die U17-Endrunde. Dies zeigt, auf welch hohem Niveau in dieser Altersklasse in Europa gespielt wird.

Die Auflage 2003 gewann Gastgeber Portugal. 2004 waren es mit den Franzosen wiederum die Gastgeber, die sich durchsetzen konnten. Ein Jahr später gewannen die türkischen Junioren in Italien den Titel. Russland gewann anschließend in Luxemburg, Spanien holte sich 2007 in Belgien und 2008 in der Türkei den Titel. Sie waren auch das dominierende Team bei den alten U16-Meisterschaften; mit Ausnahme der ersten zwei wurden alle Titel unter dem 1988 ernannten Trainer Juan Santisteban erzielt. Nach dem Triumph 2008 trat er zurück, im Jahr darauf sicherte sich Gastgeber Deutschland den Titel.

2010 in Liechtenstein waren die Engländer, die inklusive der Qualifikation alle elf Partien gewinnen konnten, an der Reihe. Die Niederländer, die das Endspiel 2009 gegen Deutschland verloren hatten, revanchierten sich dann zwei Jahre später mit einem 5:2-Erfolg in Serbien. Zwölf Monate später in Slowenien setzten sich die Niederländer im Elfmeterschießen gegen die DFB-Auswahl durch und verteidigten damit wie Spanien den Titel.

Bei den alten U16-Turnieren - die erste Ausgabe erstreckte sich von 1980 bis 1982 - gingen unter anderem die Sterne von Thierry Henry und Luis Figo auf. Beim Turnier 2002 traten Spieler wie der Schweizer Philippe Senderos, der Engländer Wayne Rooney und Cristiano Ronaldo aus Portugal in ihre Fußstapfen.

Spanier und Portugiesen dominierten lange dieses Turnier. Die Spanier holten sich acht Titel (sechs bei der U16), die Portugiesen fünf. Deutschland bringt es mittlerweile auch auf drei Triumphe, zwei davon bei der U16, einmal davon als Bundesrepublik Deutschland. Die Schweiz, die Republik Irland, die Türkei, Polen, die Tschechoslowakei, Italien und die Sowjetunion konnten jeweils einmal den U16-Pokal gewinnen.

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