1999: Lazios Matchwinner heißt Salas

Manchester United FC - S.S. Lazio 0:1

S.S. Lazio war der letzte Klub, der als Gewinner des Pokals der Pokalsieger am UEFA-Superpokal teilnahm. Dort schlugen den Italiener den amtierenden Europapokalsieger Manchester United FC.

Der Zweite der Serie A schlug im Finale des Pokalsieger-Wettbewerbs im Villa Park zu Birmingham RCD Mallorca mit 2:1. Damit verdiente sich Lazio die Reise nach Monaco, und auch im Fürstentum blieben die Römer erfolgreich. Im Stade Louis II. sorgte der eingewechselte Marcelo Salas für den Sieg.

Der chilenische Stürmer ersetzte den verletzten Simone Inzaghi, der nach einem schlimmen Zusammenprall mit Jaap Stam Mitte der ersten Halbzeit vom Platz getragen werden musste. Salas brauchte nicht lange, um zum entscheidenden Spieler zu avancieren. Ihm gelang das Tor des Tages bereits zehn Minuten vor der Pause.

United hatte im Mai zuvor ganz Europa begeistert mit dem dramatischen Sieg im UEFA-Champions-League-Finale von Barcelona gegen den FC Bayern München. In Monaco konnten sie an diese Leistung aber nicht anknüpfen. Die größte Chance für die Red Devils vergab Teddy Sheringham in der ersten Halbzeit beim Stand von 0:0, als er nach einem Pass von Andy Cole an Lazio-Schlussmann Luca Marchegiani scheiterte.

Roberto Mancini hätte indes für die Entscheidung zu Gunsten der Italiener sorgen können, fand aber in Raimond van der Gouw seinen Meister. Ein Tor sollte den Römern schließlich aber zum Triumph reichen.

Oben