Bullen mit Remis bei Olympique

Gruppensieger Salzburg blieb auch in Marseille weiterhin ungeschlagen und erfüllte mit dem torlosen Unentschieden die Pflichtaufgabe in der Gruppe I.

Der FC Salzburg blieb auch in seinem 15. Spiel in der UEFA Europa League in Folge ungeschlagen. Bei Olympique de Marseille kamen die Bullen, die bereits als Gruppensieger feststanden, diesmal zwar nur zu einem 0:0, jedoch bedeute das für beide Teams den Aufstieg aus der Gruppe I.

Sowohl Olympique als auch die Bullen scheuten von Beginn an keine Zweikämpfe, nur hatten die Gastgeber klar das Heft in der Hand. Die Mannschaft von Rudi García dominierte die Bullen nach der Anfangsphase klar, setzte sich eine Zeit lang in der Hälfte der Gäste fest, kam aber zu keinen unmittelbaren Schüssen aufs Tor der Salzburger.

Auf beiden Seiten, vor allem aber bei Salzburg, fehlte mit Verlauf der ersten Hälfte der entscheidende Drang nach vorne und in Richtung Tor. Marseilles Keeper Steve Mandanda hatte in der gesamten ersten Hälfte nichts zu tun. Salzburgs wenige Chancen waren allesamt neben das Gehäuse.

Olympique lieferte sich mit den Salzburgern aber zahlreiche Duelle im Mittelfeld, die allesamt mit offenem Visier geführt wurden. Erst in den letzten 15 Minuten der ersten Hälfte konnten sich die Gäste wieder besser gegen Marseille behaupten und waren auf Augenhöhe. An beiden Abwehrreihen gab es aber weiterhin kein Vorbeikommen und so blieb es beim torlosen Unentschieden zur Pause.

Maxime Lopez sorgte zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff für einen Aufschrei bei den Fans im Stade Vélodrome. Seinen Schuss konnte Alexander Walke nur mit Mühe um die Stange lenken. Olympique machte jetzt ordentlich Druck und hatte Minuten später durch Bouna Sarr die nächste Chance. Wieder war es Walke, der zur Ecke klären konnte.

Nach gut einer Stunde hatte sich das Spielgeschehen aus der Salzburger Hälfte wieder ein wenig in die Mitte verlagert, wobei beide Teams den ein oder anderen Vorstoß zur Strafraumgrenze wagten. Ein Freistoß von Valon Berisha wurde zur gefährlichsten Aktion der Gäste in den ersten 70 Minuten.

Die Schlussviertelstunde begann dann wieder mit einer Aktion von Sarr, der mit einem Solo in den 16er die Bullen-Abwehr narrte, jedoch mit seinem Schuss erneut nicht an Walke vorbeikam. Drei Minuten vor dem Ende hatte Salzburg seine beste Chance - Berishas Schuss aus kurzer Distanz war für Mandanda aber kein Problem.

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