Salzburg muss sich mit Remis begnügen

Mit einem 0:0 gegen Konyaspor hat der FC Salzburg zwar den vorzeitigen Einzug in die K.-o.-Runde verpasst, aber weiterhin beste Aussichten.

Der FC Salzburg kam am vierten Spieltag der Gruppe I nicht über ein torloses Remis gegen ein defensivstarkes Konyaspor hinaus, kann mit dem Punkt aber gut leben. 

Konyaspor versteckte sich zunächst nicht und gab von Anpfiff an gleich richtig Gas, doch nach ein paar Minuten bekam Salzburg das Geschehen immer besser in den Griff. Chancen gab es allerdings wenig zu vermelden in den ersten 20 Minuten, da beide Teams sehr konzentriert agierten und die Defensivreihen sicher standen.

Munas Dabbur sorgte danach erstmals für erhöhte Gefahr im Konyaspor-Strafraum, als er sich auf der linken Grundlinie durchtankte. Seine Hereingabe landete allerdings genau in den Händen von Gäste-Keeper Serkan Kırıntılı. Kurz darauf versuchte es Hannes Wolf aus 20 Metern, doch auch sein Schuss wurde zur sicheren Beute von Kırıntılı.

Mit dem Pausenpfiff hatte Nejc Skubic die beste Gelegenheit der Gäste, sein Schuss aus 25 Metern rauschte Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Salzburg merklich den Druck, Konyaspor stand tief in der eigenen Hälfte. Diadié Samassékou verzeichnete einen gefährlichen Schuss aus der zweiten Reihe, aber wieder tauchte Kırıntılı ab.

Die Türken wagten sich auch weiterhin nicht allzu weit aus ihrer Defensive, sie wollten sichtlich ohne Gegentor bleiben und setzten deshalb praktisch ausschließlich auf Konter. Für die Salzburger blieb es damit schwer, offene Räume zu finden, aber sie versuchten es auch in der Schlussphase unermüdlich - allerdings nicht von Erfolg gekrönt, deshalb blieb es beim 0:0.