Fünf FC-Lehren aus dem BATE-Spiel

Der 5:2-Sieg des 1. FC Köln gegen den FC BATE Borisov sorgte nicht nur für beste Laune bei den Kölner Fans, er brachte auch fünf Lehren mit sich. UEFA.com-Reporter Matthias Rötters zählt sie auf.

Treffende Stürmer
Die FC-Stürmer haben das Treffen nicht verlernt. Vier der fünf Tore gingen auf das Konto von Angreifern. Yuya Osako (2), Simon Zoller und Sehrou Guirassy netzten ein. Abwehr-Spieler Dominic Maroh scherzte deshalb nach Spielende: "Jetzt haben die Stürmer uns Innenverteidiger endlich überholt in der Torliste."

Hinten anfällig
Auch gegen BATE offenbarten die Kölner aber auch wieder defensive Schwächen. Trainer Peter Stöger analysierte nach dem Spiel: "Wir haben Borisov durch ganz schlechtes Abwehrverhalten nach dem 1:0 ins Spiel zurückgeholt. Diese Tore waren unnötig und ganz bitter anzusehen von außen." Bis zum nächsten Gruppenspiel gegen Arsenal wird sich der FC steigern müssen.

Rückstand drehen
Doch Stögers Team kam mit toller Moral zurück. Abwehr-Mann Dominique Heintz analysierte später: "Wenn wir uns eins nie vorwerfen lassen wollen, dann dass wir nicht alles gegeben haben. Nicht alles für Köln und als Vertreter Deutschlands auch für unser Land. Deshalb war klar, dass wir uns nach dem 1:2 zurückkämpfen." Köln drehte zum ersten Mal in dieser Saison einen Rückstand.

Cleverer Stöger
Einen großen Beitrag dazu leistete auch Trainer Stöger. Er wechselte nicht nur mit Osako den entscheidenden Mann ein, er fand anscheinend auch die richtigen Worte in der Pause. "Ich verrate jetzt nicht, was der Trainer uns gesagt hat, aber die Worte haben ins Schwarze getroffen", verriet Maroh.

Zuschauer phänomenal
Auch die Fans verdienen eine besondere Erwähnung. Sie brüllten das bis dato heimsieglose Team zum Tor-Spektakel. Als nächstes muss Arsenal in den Kölner Hexenkessel. Und auch der Londoner Top-Klub wird vor der hochemotionalen Kulisse in Köln erst mal gewinnen müssen. Klappt das nicht, ist sogar noch das Weiterkommen drin für Köln.