Austria in Athen mit einem Punkt

Nachdem für die Wiener lange alles nach einem überraschenden Sieg aussah, konnte Livaja in der letzten Minute noch ausgleichen. Für den FAK trafen Monschein und Tajouri-Shradi.

Die Wiener Austria holte am zweiten Spieltag der Gruppe D den ersten Punkt. Die Gäste lagen bei AEK Athen sogar lange in Führung, ehe ein Last-Minute-Treffer die Veilchen noch um den Sieg brachte.

Beide Teams starteten mit mächtig Dampf, die erste Topchance hatten aber die Gäste. Christoph Monschein sorgte mit einem Schuss aus kurzer Distanz auf Keeper Giannis Anestis für Aufsehen. Der AEK-Schlussmann parierte und lenkte den Ball an die Querlatte.

Die Hausherren hatten nach der Anfangsphase den Druck klar erhöht und das machte sich auch bezahlt. Zuerst scheiterte Petros Mantalos (27.) mit einem satten Schuss aus gut 25 Metern an Patrick Pentz, der die Kugel aus der Ecke des Tors fischen musste.

Drei Minuten später fiel jedoch das 1:0 für AEK. Zwar scheiterte Sergio Araujo nach einem Pass von Petros Mantalos an Pentz, der Ball gelangte aber zu Marko Livaja, dessen Schuss von Tarkan Serbest noch leicht, aber unhaltbar abgefälscht im Tor landete. Pech für die Elf von Thorsten Fink.

Die Wiener wurden mit dem Gegentreffer im Rücken immer stärker, hatten auch klar mehr Ballbesitz und drangen vermehrt in die Endzone der Griechen vor. Abdul Kadiri Mohammed hatte nach einem Freistoß von Raphael Holzhauser eine passable Chance per Kopf, die aber zu schwach ausfiel.

Zwei Minuten vor der Pause traf Monschein für die Austria schließlich zum Ausgleich. Felipe Pires spielte einen perfekten Stanglpass, Adam Tzanetopoulos rutschte vorbei, Monschein stand genau richtig und glich nicht unverdient aus. Ismael Tajouri-Shradi hatte nach einer Ecke von Holzhauser in der Nachspielzeit noch das 2:1 am Fuß.

Die Austria begann auch nach der Pause stark und ging nach nur vier Minuten mit 2:1 in Führung. Nach schönem Spielaufbau lupfte Tajouri-Shradi die Kugel vom 16er im langen Eck ins Netz. Gleich bei der nächsten Aktion musste sich Pentz auf der Gegenseite lang machen und verhinderte mit einer Parade den schnellen Ausgleich durch Livaja.

AEK zog nach dem zweiten Tor der Gäste ein Power-Play auf. Pentz rückte immer wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit und wusste zu überzeugen. Der junge Austria-Torhüter konnte unter anderem einen Freistoß von Lazaros Christodoulopoulos entschärfen und im 1:1 gegen Araujo und danach noch mit Livaja aufzeigen.

Der FAK brachte wieder ein wenig Ruhe ins Spiel und dennoch hatte AEK mehrmals den Ausgleich am Fuß. Immer wieder agierte Pentz in Topform und hielt die Gäste im Rennen. In der letzten Minute der regulären Spielzeit passierte es jedoch. Livaja sorgte mit seinem zweiten Tor, nach Stanglpass von Araujo, für den Ausgleich und das Endresultat.