"Natürlich ist es ärgerlich"

Austria-Trainer Thorsten Fink zeigte sich nach dem 2:2 bei AEK enttäuscht und erfreut zugleich. Keeper Patrick Pentz, der die Austria im Spiel hielt, zeigte sich überraschend selbstkritisch.

Thorsten Fink, Trainer Austria Wien

Man muss das realistisch sehen. Ich glaube, dass wir ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man so spät ein Tor bekommt. Für den direkten Vergleich ist es kein schlechtes Ergebnis.

Wir hätten unsere Konter besser ausspielen müssen und dann das 3:1 machen. Für mich waren wir die bessere Mannschaft. Am Ende ist es klar, dass Athen noch einmal Druck macht. Wir haben gesehen, dass wir diese Mannschaft zu Hause schlagen können.

Über Patrick Pentz:

Wir wollen die Leistung nicht so hoch hängen. Im Fußball kann es schnell gehen. Wir sind froh, dass wir uns auf unsere Torhüter verlassen können.

Ismael Tajouri-Shradi, Mittelfeldspieler Austria Wien

Das 2:2 ist sehr bitter. Wir haben gut gekämpft und uns nicht versteckt. Zum Schluss bekommen wir ein bitteres Tor. Wir werden aber sehr viel aus diesem Spiel mitnehmen. Wir sind eine junge Mannschaft, und aus solchen Fehlern lernen wir. Wir werden noch enger zusammenrücken.

Über seinen Treffer zum 2:1:

Es ist unbeschreiblich. Auf diese Situation habe ich gewartet, ich habe ihn perfekt getroffen.

Patrick Pentz, Torhüter Austria Wien

Ich kann der Mannschaft von der Leidenschaft nichts absprechen, aber so ein Tor zu diesem Zeitpunkt zu bekommen, das ist einfach nur bitter. Ich habe versucht, der Mannschaft den gleichen Rückhalt zu geben wie am Sonntag in Salzburg. Leider ist mir das zu null heute nicht gelungen. Die zwei Tore ärgern mich gerade wirklich sehr.