
Morgen bestreitet der FC Zürich das letzte Spiel einer Gruppenphase, die ihm gründlich missglückt ist: Gerade mal zwei Punkte stehen nach fünf Partien auf dem Konto – der letzte Platz in der Gruppe ist ihm sicher.
Dennoch sei das Spiel gegen die Rumänen, gegen die es im Hinspiel ein 2:2 gab, von großer Bedeutung, sagt Sportchef Fredy Bickel: "Wir wollen unbedingt ein positives Resultat, um aus der Negativspirale herauszufinden." Eine Negativspirale, die den einstigen Kandidaten auf den Meistertitel bis auf Rang acht der Super League und aus dem nationalen Pokal gespült hat.
Bickel nennt einen weiteren Grund, der es dem FCZ gar nicht erlaube, die Ernsthafitkeit vermissen zu lassen: "Für Vaslui geht es noch um die Qualifikation für die nächste Runde." Vaslui, derzeit Zweiter, muss in Zürich mindestes so viele Punkte holen wie der Konkurrent, S.S. Lazio, gegen Sporting Clube de Portugal – dann stehen die Rumänen im Sechzehntelfinale.
Urs Fischer, der Zürcher Trainer, sieht das offensichtlich genauso, auch er fordert "einen versöhnlichen Jahresabschluss – egal, was in diesem Halbjahr bislang war". Deshalb werde er seine "bestmögliche Mannschaft" auflaufen lassen, wie er auf der abschließenden Medienkonferenz ankündigte.
In Erinnerung ist den Zürchern auch noch das Hinspiel: Im verregneten Piatra Neamt bot der FCZ eine der besseren Leistungen der Vorrunde, führte dank eines Kopfballtreffers von Alexandre Alphonse bis zur 62. Minute. Doch ein Platzverweis gegen Raphael Koch brachte den FCZ sofort in Bedrängnis; er verlor seine klare Linie, geriet 1:2 in Rückstand und musste froh sein, dass Admir Mehmedi spät noch ausglich.
Es war ein typisches Spiel dieses FCZ aus dem Herbst 2011, eines, das belegte, wie wenig es braucht, damit er außer Tritt gerät. Ab morgen gehört die Vorrunde der Vergangeheit an – zum Glück für den FCZ.
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