Das Endspiel vermeiden
Mittwoch, 30. November 2011
Artikel-Zusammenfassung
Mit einem Heimsieg am Donnerstag gegen den FC Steaua Bucureşti kann der FC Schalke 04 den Einzug in die K.-o.-Runde komplett machen. Ein Endspiel in Israel soll auf jeden Fall vermieden werden.
Top-Medien-Inhalte des Artikels
Artikel-Aufbau
Soviel steht schon vorher fest: Zwar führen die Schalker zurzeit die Gruppe J der UEFA Europa League mit acht Punkten vor Maccabi Haifa FC (6), Steaua (5) und dem AEK Larnaca FC (2) an, doch nur ein Heimsieg gegen die Rumänen würde das sichere Weiterkommen der Knappen in die nächste Runde bringen. "Durch das 0:0 vor vier Wochen daheim gegen Larnaca haben wir den vorzeitigen Einzug in die K.-o.-Runde verpasst. Es wäre sinnvoll und ratsam, das im letzten Heimspiel nachzuholen. Ich hoffe und erwarte ein entsprechendes Ergebnis", mahnt Manager Horst Heldt, und Topstürmer Klaas-Jan Huntelaar sieht das ganz ähnlich: "Wir wollen vor unseren Fans in die nächste Runde einziehen. Das wäre großartig. Zumal wir dann ohne Druck zum letzten Gruppenspiel bei Maccabi Haifa reisen könnten. Ein Sieg gegen Bukarest würde uns zudem Kraft und Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben."
Sollte das nicht gelingen, droht am 14. Dezember in Israel ein Endspiel bei Maccabi Haifa, dessen Ausgang trotz des 3:1-Sieges der Königsblauen in Deutschland nicht sicher wäre. Für Trainer Huub Stevens ist die Partie gegen Steaua aber auch Gelegenheit, die blutleere Vorstellung bei der 0:2-Niederlage im Derby gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende vergessen zu machen. "Über das Spiel in Dortmund waren wir alle sehr enttäuscht. Das Schöne ist, dass man nach einigen Tagen schon wieder Leistung bringen kann, und ich hoffe sehr, dass dies auch geschieht", so Stevens.
Dabei muss er nach wie vor auf die verletzten Stammkräfte Jefferson Farfán und Benedikt Höwedes verzichten, doch während der Peruaner bis Jahresende fehlen wird, spekuliert Stevens ein wenig damit, dass Höwedes vielleicht am übernächsten Wochenende wieder spielen kann.
Der Gast aus Osteuropa jedenfalls läuft in der heimischen Liga den eigenen Erwartungen deutlich hinterher: Nach 15 Spieltagen ist man auf Rang sechs zu finden und im Pokal unterlag man vor einem Monat dem Zweitligisten FC Timișoara. "Fest steht aber: Steaua hat eine gute Mannschaft. Das war auch im Hinspiel zu sehen. Da haben wir es gut gemacht und kaum etwas zugelassen. Einzig ein Tor wollte uns nicht gelingen. Huub Stevens hat uns gut auf den Gegner vorbereitet. Auch mit Ciprian Marica habe ich über die Stärken von Bukarest gesprochen. Wir sind gut eingestellt und wollen unsere Qualitäten zeigen. Unser Ziel ist ganz klar ein Heimsieg", so Huntelaar weiter, der aufgrund seines Nasenbeinbruchs auf jeden Fall noch mit Maske spielen wird.