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Happy End für Ried

Veröffentlicht: Donnerstag, 4. August 2011, 22.00MEZ
Brøndby IF - SV Ried 4:2 (Ges.: 4:4)
Diese Partie war nichts für schwache Nerven. Die Österreicher waren schon so gut wie draußen, stehen nun aber doch in den Play-offs.
Happy End für Ried
Stefan Lexa und Anel Hadzič schafften in einer Koproduktion den entscheidenden Treffer ©GEPA
Veröffentlicht: Donnerstag, 4. August 2011, 22.00MEZ

Happy End für Ried

Brøndby IF - SV Ried 4:2 (Ges.: 4:4)
Diese Partie war nichts für schwache Nerven. Die Österreicher waren schon so gut wie draußen, stehen nun aber doch in den Play-offs.

Brøndby IF war in der dritten Runde der Qualifikation zur UEFA Europa League schon 4:0 gegen die SV Ried vorne - durch das 4:2-Endergebnis flogen sie aber noch aus dem Bewerb. Die zuvor praktisch schon ausgeschiedenen Österreicher wurden für ihre tolle Moral belohnt.

Doch alles der Reihe nach. Die Dänen übernahmen von Anfang an das Kommando, hatten viel mehr Ballbesitz aber kamen einfach nicht zu Chancen. Je länger das Spiel dauerte, desto sicherer wurden die Gäste. Erst ein Verzweiflungsschuss von Jan Kristiansen brachte die Wende. Ausgerechnet Schlussmann Thomas Gebauer, der Held des Hinspiels, patzte und ließ den scharfen, aber unplatzierten Ball passieren (40.).

Danach drehte Brøndby so richtig auf. Michael Krohn-Dehli verwandelte noch vor der Pause einen Elfmeter sicher (45.), das Ergebnis des Hinspiels war somit egalisiert. Nach dem Seitenwechsel blieben weiterhin die Hausherren am Drücker. Osarna Akharraz nutzte zweimal die ungewohnt chaotischen Zustände der Rieder Abwehr und staubte zum 3:0 (53.) und 4:0 (55.) ab. Vier Tore in fünfzehn Minuten - so lautete das tolle Powerplay der Dänen.

Alles schien erledigt, die Oberösterreicher waren gebrochen, Brøndby wirkte beflügelt. Sogar ein regelrechtes Debakel war im Bereich des Möglichen. Wie aus dem Nichts gelang aber der Anschlusstreffer. Torhüter Stephan Andersen konnte einen Nacho-Schuss nicht festhalten, Daniel Royer drückte den Abpraller in die Maschen (71.). Alles war plötzlich wieder offen, die kurz zuvor schon praktisch ausgeschiedenen Grün-Schwarzen benötigten nur noch einen Treffer - und der sollte auch fallen. In der Schlussoffensive hämmerte Anel Hadzic einen Volley nach Kopfball-Vorlage von Stefan Lexa aus kurzer Distanz unhaltbar unter die Latte (88.). Die Dänen konnten nicht mehr nachlegen, es blieb beim 4:2.Ried wurde für den eisernen Willen belohnt.

Letzte Aktualisierung: 04.08.11 21.27MEZ

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