
Trotz eines 2:1-Erfolgs gegen Hapoel Tel-Aviv FC muss sich der FC Vaduz aus der UEFA Europa League verabschieden. Das 0:4 aus dem Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde wog zu schwer.
Nach dem 0:4 aus dem Hinspiel wusste Vaduz, dass ihnen keine reelle Chance mehr auf die nächste Runde bleiben würde. Es ging für sie daher einzig um einen vernünftigen Abschied aus Europa. Den schafften die Liechtensteiner. Mit einer erstaunlichen Vorstellung rangen sie den israelischen Spitzenklub nieder. Dieser Achtungserfolg gründete auf einer kämpferisch ausgezeichneten Leistung und zwei späten Toren.
Dabei hatte das Spiel desaströs begonnen: Bereits nach einer Minute führte der Gast 1:0, nachdem Omer Damari, schon im Hinspiel Torschütze, Dušan Cvetinović enteilt war und Torwart Peter Jehle überwinden konnte. In der ersten Halbzeit fehlten den Liechtensteinern die Mittel, um Hapoels Abwehr ernsthaft zu fordern.
Erst nach der Pause mündeten die Bemühungen in klaren Chancen. In Minute 56 traf Mariano Tripodi nach einer Ecke von Nicolas Hasler nur die Latte. Und 20 Minuten später folgte das verdiente Tor. Nach einer Vorlage von Mario Sara zielte der eingewechselte Reto Zanni in der 78. Minute aus wenigen Metern unter die Latte. Kurz darauf folgte gar das umjubelte 2:1: Rafinha hämmerte den Ball nach einem Querpass von Matthias Baron aus rund zehn Metern ins Netz (81).
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