Dank eines Treffers von Jefferson Farfán fuhr der PSV Eindhoven im Achtelfinal-Hinspiel des UEFA-Pokals bei Tottenham Hotspur FC einen Sieg an der White Hart Lane ein.
Matchwinner Farfán
Tottenham, das darauf hofft, als erst viertes Team zum dritten Mal den UEFA-Pokal zu gewinnen, hatte mehr vom Spiel, schaffte es aber nicht, das Abwehrbollwerk von Eindhoven zu knacken. Nach einer guten halben Stunde kamen die Niederländer nach einem Konter zum entscheidenden Treffer durch Farfán und gehen jetzt als Favorit auf den Einzug ins Viertelfinale ins Rückspiel am kommenden Mittwoch.
Gilberto in der Startelf
Tottenhams Trainer Juande Ramos, der nach seinen beiden Erfolgen mit Sevilla FC zum dritten Mal in Folge den UEFA-Pokal gewinnen will, brachte zum ersten Mal seit seinem Wechsel von Hertha BSC Berlin Gilberto von Anfang an. Vor der Partie wurde der Ligapokal präsentiert, den Tottenham vor kurzem gegen Chelsea FC gewonnen hatte, und davon sichtlich inspiriert, legten die Engländer los wie die Feuerwehr. Doch sie kamen zu keinen nennenswerten Gelegenheiten und nach 34 Minuten lagen sie hinten.
PSV in Führung
Die Niederländer fuhren einen blitzsauberen Konter, den Tottenham unterbinden konnte. Doch Farfán nahm Gilberto den Ball ab und schloss eiskalt zur Führung ab. Die Spurs reagierten wütend und kamen zu einer Kopfballchance durch Jonathan Woodgate. Kurz vor der Pause nahm Robbie Keane einen Befreiungsschlag von Keeper Paul Robinson auf und prüfte PSV-Torhüter Heurelho Gomes.
Jenas verletzt
Ramos brachte nach der Pause Jamie O'Hara für Gilberto, doch Tottenham wirkte weiter ideenlos und musste in der 64. Minute einen weiteren Rückschlag hinnehmen, als der englische Nationalspieler Jermaine Jenas mit einer Knöchelverletzung vom Platz musste. Tom Huddlestone wurde eingewechselt und die Spurs kamen zu einer Chance, als Pascal Chimbonda nach Flanke von Dimitar Berbatov über das Tor köpfte. Kurz darauf zwang Farfán Keeper Robinson zu einer Glanzparade. In der Schlussphase kamen beide Teams zu weiteren guten Gelegenheiten, doch der PSV hatte das bessere Ende für sich und hat nun beste Chancen, die Ramos-Erfolgsserie von zwölf siegreichen Europapokal-Duellen (Hin- und Rückspiel) in Folge zu beenden.