Aller guten Dinge sind drei hieß es für Juventus FC in der Saison 1976/77. Zuvor standen die Italiener zwei Mal im Finale des Messe-Pokals und kassierten dabei zwei Niederlagen, doch nun gab es im UEFA-Pokal-Finale einen Erfolg gegen den Athletic Club Bilbao. Damit konnte Juve den ersten europäischen Titel bejubeln.
Torgefährliche Rangers
Im Team von Giovanni Trapattoni standen junge Talente wie Dino Zoff, Gaetano Scirea, Marco Tardelli und Roberto Bettega. Gegen Manchester City FC, Manchester United FC und den FC Shakhtar Donetsk setzte es auswärts zwar Niederlagen, doch nach starken Leistungen zu Hause konnte sich der Klub aus Turin jeweils durchsetzen. Besonders auf sich aufmerksam gemacht hat jedoch Queen's Park Rangers FC. Die Engländer erzielten insgesamt 26 Tore, bis sie im Viertelfinale im Elfmeterschießen gegen AEK Athens den kürzeren zogen. Im Halbfinale scheiterten die Griechen dann an Juventus.
Triumph von Juve
Bilbao bahnte sich seinen Weg durch diesen Wettbewerb und sorgte so dafür, dass man im Baskenland stolz auf den Verein sein konnte. Im Stadion San Mamés hatten die Gäste nichts zu lachen, in der dritten Runde wurde hier Milan AC mit 4:1 vom Platz gefegt. Das Viertelfinale gegen den FC Barcelona war eine ganz enge Kiste, dank einem Doppelpack von Javier Irureta im Camp Nou konnte Bilbao am Ende insgesamt mit 4:3 gewinnen. Gegen RWD Molenbeek war Bilbao im Glück, die Basken konnten sich nur aufgrund der Auswärtstorregel durchsetzen. Juventus konnte das Final-Hinspiel nur knapp mit einem Treffer Unterschied gewinnen, Torschütze war Tardelli. Im Rückspiel gelang Bettega bereits nach sieben Minuten die 2:0-Gesamtführung für die Italiener, jedoch nach einer klaren Abseitsstellung. Irureta und Carlos Ruiz markierten zwar noch zwei Treffer, doch der Pokal ging nach Italien.
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