Die Spitznamen der Teams in der UEFA Europa League

In der zweiten Hälfte unserer Spitznamen-Serie geht es um griechische Sirenen, einen weltberühmten Komponisten und jede Menge Adler.

Auch Lazio hat einen Adler im Wappen
Auch Lazio hat einen Adler im Wappen ©Getty Images

Lazio – Aquile (Adler)
Der Adler - bei Fußballklubs gerne genommen - findet sich im Wappen der Römer, die 1900 gegründet wurden. Zurückzuführen ist er auf das Symboltier der römischen Legionen.

RB Leipzig – RBL
2009 gegründet, hat der Klub eigentlich einen Spitznamen, der auf seinen Besitzer, den Hersteller eines österreichischen Energie-Drinks zurückzuführen ist. Aber in Deutschland gibt es auch viele Klubs mit Drei-Buchstaben-Abkürzungen: FCB, BVB, VfB, HSV, S04.

Lokomotiv Moskva – Zheleznodorozhniki (Eisenbahner)
Lokomotiv wurde als Team der Moskauer Eisenbahngesellschaft und des russischen Verkehrsministeriums gegründet. Die russische Eisenbahn ist nach wie vor Hauptsponsor des Klubs.

Ludogorets RazgradDie Adler
Einst lief der Klub aus Bulgarien unter dem Spitznamen 'Die Wölfe' auf, doch irgendwann wurden daraus 'Die Adler' und eigentlich weiß niemand mehr so genau, warum.

Lyon – Les Gones (Die Jungs)
Ausschließlich in Lyon gesprochener Jargon.

Marseille – Les Phocéens (Die Phönizier)
Die Gründerväter der Stadt Marseille sollen 600 v. Chr. - aus Phönizien kommend - hier eine griechische Kolonie errichtet haben.

Napoli – Partenopei
Parthenope war der ursprüngliche Name der Stadt Neapel. In der griechischen Mythologie war Parthenope eine der Sirenen, die versuchte, Odysseus mit ihrem Gesang zu betören und sich ins Meer stürzte, als dies misslang.

Nice – Les Aiglons (Die Adler)
Die Adler sollen die Macht des Hauses von Savoyen symbolisieren.

Östersund – keiner
Der schwedische Klub ist erst 21 Jahre alt und hat es noch nicht zu einem Spitznamen gebracht.

Partizan – Crno-beli (Die Schwarz-Weißen)
Nach einem Freundschaftsspiel im Jahr 1957 gegen Juventus schenkte deren Präsident Umberto Agnelli Partizan zwei komplette Trikotsätze in den schwarz-weißen Klubfarben und auch 60 Jahre später hat Partizan noch Trikots in diesen Farben.

Plzeň – Viktoriáni
Viktoria Plzeň, so der volle Vereinsname, strich das Viktoria vor 40 Jahren aus dem Namen, nahm es aber 1992 wieder auf und schaffte in der folgenden Spielzeit den Aufstieg.

Real Sociedad – Txuri-urdin
Der Klub aus dem baskischen San Sebastian spielt traditionell in weiß-blau, darauf bezieht sich auch der baskische Spitzname.

Salzburgs musikalische Note
Salzburgs musikalische Note©Getty Images

Salzburg – Die Mozartstädter
In Salzburg wurde Österreichs berühmtester Sohn Wolfgang Amadeus Mozart geboren.

Spartak Moskva – Narodnaya komanda (Team des Volkes)
Spartak erhielt nie - wie die Lokalrivalen Lokomotive oder ZSKA - staatliche Unterstützung, sondern war schon immer eine Mannschaft, die in der Bevölkerung in allen sozialen Schichten großen Rückhalt fand. Der Klub ist noch heute der populärste Verein des Landes.

Sporting CP – Leões (Löwen)
Der Löwe findet sich im Klub-Wappen, das sich wiederrum an das Wappen einer der berühmtesten Familien Portugals anlehnt.

Der Spitzname von Villarreal geht auf einen Beatles-Song zurück
Der Spitzname von Villarreal geht auf einen Beatles-Song zurück©Getty Images

Villarreal – El Submarino Amarillo (Yellow Submarine)
Einige Fans sangen ab 1968 bei jedem Heimspiel im El Madrigal den - leicht abgewandelten - Beatles-Song Yellow Submarine und der Klub mit den stets grell gelben Trikots hatte seinen Spitznamen weg.

Zenit – Sine-Belo-Golubye (Die blau-weiß und himmelsblauen)
Der russische Klub hat einige - allerdings wenig gebräuchliche - Spitznamen, am populärsten ist Sine-Belo-Golubye, das sich auf die Klubfarben bezieht.

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