
Der FC Twente hat in der heimischen Eredivisie seinen besten Start seit 1968/69 hingelegt und alle fünf bisherigen Spiele gewonnen, doch nun wartet in der UEFA Europa League mit Hannover 96 ein Gast auf das Team von Trainer Steve McClaren, der es ebenfalls in sich hat.
Nachdem er mit Twente 2009/10 die Meisterschaft gewonnen hatte, wechselte der Engländer zum VfL Wolfsburg, wo er nach drei Niederlagen in Folge sein erstes Bundesligaspiel ausgerechnet gegen Hannover gewinnen konnte. Doch eine 0:1-Niederlage gegen die Mannschaft von Mirko Slomka war es auch, die seinen Rauswurf bei den Wölfen im Februar 2011 besiegelte.
Doch die enttäuschende Zeit in Deutschland hat McClaren längst abgehakt, seit er im letzten Januar zu Twente zurückgekehrt ist. Vom aktuellen Erfolg lässt er sich nicht blenden. "Wir haben jetzt in den kommenden Wochen einige sehr schwere Aufgaben vor uns. Die echten Tests stehen noch aus. Dann wissen wir, wo wir stehen."
Rückblickend auf den 6:2-Sieg vom Wochenende gegen Willem II sagte der 51-Jährige: "Gegen Willem II haben wir dem Gegner zu viel Platz gelassen. Wenn wir das auch gegen eine Mannschaft wie Hannover machen, werden sie uns schlachten.
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Twente ist als UEFA-Fair-Play-Sieger noch in den Europapokal gerutscht und musste durch die komplette Qualifikation. In den Play-offs unterlag man bei Bursaspor mit 1:3, ehe man das Rückspiel mit 4:1 nach Verlängerung für sich entscheiden konnte.
Abwehrspieler Robbert Schilder hat durch diesen knappen Sieg Lust auf mehr bekommen. "Ich freue mich unheimlich auf die Gruppenphase", erklärte der 26-Jährige. "Ich kann mich noch gut an unser letztes Europapokal-Heimspiel erinnern. Es war ein wunderbarer Abend und ein verrücktes Spiel, das wir in der Verlängerung gewonnen haben - einfach herrlich. Als Spieler bekommt man nie genug von solchen Partien. Ich hoffe, dass wir wieder so ein verrücktes Spiel erleben."
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