
Am Mittwoch erfüllte der FC Basel 1893 mit einem wenig spektakulären, aber wichtigen 1:0 beim norwegischen Tabellenzweiten Molde FK seine Pflicht in der Qualifikation der UEFA Champions League – im ersten von drei schweizerisch-skandinavischen Duellen in dieser Woche.
Im zweiten, einen Tag später, hat sich BSC Young Boys in der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Europa League mit einer schwachen Vorstellung in Schwierigkeiten manövriert. Sie unterlagen dem schwedischen Tabellenelften Kalmar FF 0:1.
Die Berner verloren zurecht: Kaum etwas gelang ihnen in der Offensive – hatten sie den Ball, wussten sie nichts damit anzufangen, spielten sie zu pomadig und ungenau. Hatten die Schweden die Kugel, gerieten die Berner schnell unter Druck – zu wenig kompakt und inkonsequent verteidigten sie.
Das entscheidende Tor erzielte Sebastian Andersson, der zunächst Juhani Ojala narrte, ehe er Marco Wölfli umkurvte und einschob (18.). Die Schweden hätten bei besserer Chancenverwertung gar noch höher gewinnen können.
Besser als YB präsentierte sich das in der Super League noch immer punktelose Servette FC. Dennoch reichte es den Genfern gegen den norwegischen Traditionsverein Rosenborg nur zu einem 1:1. Zwar hatte Servette in einer lange ausgeglichenen Partie zulegen können und durch Defensivmann Jérôme Schneider das 1:0 geschossen (68.). Aber Bořek Dočkal verhinderte mit seinem Ausgleich (81.) ein besseres Resultat für die Elf von João Alves – und somit eine bessere Schweizer Bilanz gegen jederzeit zähe Skandinavier.
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