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Fünf wollen nach Bukarest

Veröffentlicht: Dienstag, 16. August 2011, 10.10MEZ
Fünf rumänische Vereine treten mit der Hoffnung in den Play-offs der UEFA Europa League an, nächsten Mai im Endspiel in Bukarest dabei sein zu dürfen, darunter auch ein illustrer Name und ein Favoritenschreck.
von Paul-Daniel Zaharia
aus Bukarest
Fünf wollen nach Bukarest
Dinamo ist schon gut in Form ©Getty Images
 
 
Veröffentlicht: Dienstag, 16. August 2011, 10.10MEZ

Fünf wollen nach Bukarest

Fünf rumänische Vereine treten mit der Hoffnung in den Play-offs der UEFA Europa League an, nächsten Mai im Endspiel in Bukarest dabei sein zu dürfen, darunter auch ein illustrer Name und ein Favoritenschreck.

1986 gewann der FC Steaua Bucureşti als erster und bisher einziger Verein aus Rumänien einen Europapokal. In Sevilla schockte der Klub aus Bukarest den scheinbar übermächtigen FC Barcelona im Finale des Pokals der europäischen Meistervereine. Ein Vierteljahrhundert später sind fünf Vereine aus der Liga I angetreten, sich in den Play-offs der UEFA Europa League für die Gruppenphase des Wettbewerbs zu qualifizieren, dessen Finale im kommenden Mai in Bukarest stattfindet.

Auch Steaua gehört zu diesem Quintett. Der Klub verpflichtete im Sommer zahlreiche Neuzugänge wie den brasilianischen Stürmer Leandro Tatu oder die Costea-Brüder Florin und Mihai, muss aber in der kommenden Spielzeit auf ein eigenes Stadion verzichten. Während das Neue National-Stadion noch im Bau ist - Schauplatz des Endspiels der UEFA Europa League 2011 - spielen sie in den Play-offs in Cluj-Napoca gegen PFC CSKA Sofia. Ein Ort, der 400 Kilometer von Bukarest entfernt liegt und damit deutlich näher an Sofia denn an der rumänischen Hauptstadt.

Mainz-Bezwinger CS Gaz Metan Mediaș, der FC Dinamo București und der FC Vaslui machen sich ebenfalls Hoffnungen auf die Gruppenphase, genauso der FC Rapid Bucureşti, der auf dem Transfermarkt groß einkaufen ging und unter anderem Ciprian Deac vom FC Schalke 04 ausgeliehen hat. Außerdem kamen noch Iulian Apostol, Dan Alexa und Romeo Surdu, einziger nennenswerter Abgang war Kapitän Costin Lazăr, den es nach Griechenland zu PAOK FC zog.

Rapid bekommt es nun mit WKS Śląsk Wroclaw zu tun, muss aber dafür eine weite Reise antreten, zum Heimspiel wohlgemerkt. Während Gaz Metan (Cluj-Napoca) und Vaslui (Piatra Neamț) in fremde Stadien ausweichen müssen, weil die eigenen Arenen nicht den UEFA-Standards entsprechen, muss Rapid sogar im 1.100 Kilometer entfernten Timisoara antreten, weil man ebenso wie Steaua auf die Fertigstellung des Neuen National-Stadions warten muss. Einzig Dinamo București hat ein "echtes" Heimspiel, wenn es in einer Woche im Rückspiel gegen den FC Vorskla Poltava geht.

Dinamo hat in der heimischen Liga alle drei Spiele gewonnen, zuletzt mit 5:0 gegen Gaz Metan. Der Mainz-Bezwinger bekommt es nun mit FK Austria Wien zu tun und genießt hier erneut den Außenseiterstatus. Aber das muss ja nichts heißen, man frage nach bei Thomas Tuchel und seinen Bundesliga-Überfliegern vom FSV Mainz 05.

 

Letzte Aktualisierung: 18.08.11 17.25MEZ

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