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Wales schockt Belgien und steht im Halbfinale der EURO 2016

Wales - Belgien 3:1
Der Außenseiter sorgte in Lille für ein kleines Fußballwunder und drehte einen frühen Rückstand mit drei Treffern in einen Sieg.

Highlights der EURO 2016: Wales - Belgien 3:1
  • Nainggolan bringt Belgien mit einem Hammer aus der Distanz in Front
  • Williams gleicht nach einer halben Stunde per Kopf aus
  • Robson-Kanu trifft nach der Pause nach einem Konter zum 2:1 für Wales
  • Fünf Minuten vor Schluss erhöht Sam Vokes auf 3:1
  • Wales trifft am Mittwoch im Halbfinale auf Portugal

Im Duell der Drachen gegen die Teufel drehte der Außenseiter Wales einen frühen 0:1-Rückstand noch in einen 3:1-Sieg und machte den Einzug ins Halbfinale perfekt.

Belgien machte in diesem Viertelfinale von Beginn an Dampf und hatte schon nach sechs Minuten eine hochkarätige Dreifachchance. Zuerst vereitelte der Waliser Keeper Wayne Hennessey aus kurzer Distanz gegen Yannick Carrasco, den ersten Nachschuss von Thomas Meunier kratzte Verteidiger James Chester von der Linie, ehe Belgiens Kapitän Eden Hazard den zweiten Nachschuss aus 16 Metern über das Gehäuse jagte.

Wissenswertes zur EURO 2016

Nur kurze Zeit später wurden die Teufel für ihre Bemühungen belohnt. Hazard legte von der linken Seite quer zu Radja Nainggolan, der aus rund 28 Metern mit rechts abzog und die Kugel unhaltbar in den linken Torwinkel jagte. Wales war früh bedient und musste antworten!

Das erste Zeichen setzten die Waliser nach 25 Minuten: Aaron Ramsey legte von der Grundlinie zurück zu Neil Taylor, der aus zehn Metern draufhielt und Thibaut Courtois zu einer Glanzparade zwang. Kurz darauf war Courtois dann überwunden: Ramsey brachte eine Ecke von rechts scharf vor das Tor, wo Kapitän Ashley Williams völlig frei aus sieben Metern zum 1:1 einköpfte.

So feierte Wales den Sieg

Belgien fand nach der Pause den Faden wieder, den es nach dem Ausgleich der Waliser verloren hatte. Meunier flankte von der rechten Seite vor das Tor, wo Romelu Lukaku knapp vorbeiköpfte, im direkten Anschluss nahmen Kevin De Bruyne und Hazard das Gehäuse von Hennessey unter Beschuss.

Nach einem Konter fiel das Tor dann jedoch auf der anderen Seite des Spielfeldes. Ramsey hatte von rechts in die Mitte geflankt, wo Stürmer Hal Robson-Kanu sich einmal um die eigene Achse drehte und zur 2:1-Führung verwandelte. Die Drachen hatten die Partie nach 55 Minuten gedreht!

Der Rückstand traf Belgien wie ein Schlag ins Gesicht, das Team hatte gerade erst wieder ins Spiel gefunden. Die beste Chance zum 2:2-Ausgleich der Teufel hatte Marouane Fellaini eine Viertelstunde vor Schluss, als er eine Flanke von Verteidiger Toby Alderweireld knapp am Kasten vorbeiköpfte.

Belgien war um den Ausgleich bemüht, doch es blieb nicht mehr viel Zeit und der Druck wurde immer größer. Als fünf Minuten vor dem Schlusspfiff dann auch noch der eingewechselte Sam Vokes nach einer schönen Flanke von der rechten Seite per Kopf auf 3:1 erhöhte, waren alle Hoffnungen der Belgier dahin. Im Halbfinale treffen die Waliser am Mittwoch auf Portugal.

Spieler des Spiels: Hal Robson-Kanu
Der walisische Angreifer arbeitete unermüdlich und hielt die belgische Defensive ständig auf Trab, die Krönung war sein Treffer zum 2:1. Dabei ließ er gleich drei Belgier ins Leere laufen, ehe er eiskalt vollstreckte und damit den Grundstein für den Einzug der Waliser ins Halbfinale legte.

EURO 2016: Die Mannschaft des Turniers

Aufstellungen

Wales vor derm Spiel gegen Belgien
Wales vor derm Spiel gegen Belgien

Wales: Hennessey; Davies, Ashley Williams (K), Chester; Gunter, Ramsey (90. Collins), Ledley (78. King), Allen, Taylor; Bale, Robson-Kanu (80. Vokes)
Bank: Owain Fôn Williams, Ward, George Williams, Edwards, Richards, Cotterill,Jonathan Williams, Vaughan, Church
Trainer: Chris Coleman

Belgien: Courtois; Jordan Lukaku (75. Mertens), Denayer, Alderweireld, Meunier; Hazard (K), Witsel, De Bruyne, Nainggolan, Carrasco (46. Fellaini); Romelu Lukaku (83. Batshuayi)
Substitutes: Mignolet, Gillet, Origi, Kabasele, Dembélé, Benteke, Ciman
Trainer: Marc Wilmots

Schiedsrichter: Damir Skomina (Slowenien)

Man of the Match: Hal Robson-Kanu (Wales)