
Die Treffer von Morten Gamst Pedersen, John Carew und Tom Høgli ließen Norwegen in der Gruppe H bedrohlich nah an Portugal heranrücken, aber letztlich fiel der 3:1-Sieg gegen Zypern ein paar Tore zu niedrig aus, wodurch sie die Play-offs aufgrund der Tordifferenz gegenüber Portugal verpassten.
Durch die 1:2-Niederlage Portugals in Dänemark schlossen beide Teams die Qualifikation mit 16 Punkten ab, wobei sich schlussendlich aber die Mannschaft von Paulo Bento mit +9 Toren in der Gruppe auf Rang zwei behauptete, Norwegen hatte nur +3 Tore zu bieten. Am Donnerstag wird nun ausgelost, auf wen Portugal in den Play-offs trifft.
Die Skandinavier gingen als klare Favoriten ins Spiel und traten dementsprechend bestimmend auf. Nach 25 Minuten ging Norwegen durch Pedersens Kopfball am kurzen Pfosten in Führung und legte nur neun Minuten später das zweite Tor nach. Zyperns Keeper Tasos Kissas konnte einen langen Einwurf von John Arne Riise nicht festhalten, und Carew war mit dem Kopf zum 2:0 zur Stelle.
Doch vier Minuten vor der Halbzeit musste Norwegen einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Zyperns Ioannis Okkas schob den Ball an Torhüter Rune Jarstein vorbei ins Tor und verkürzte damit auf 1:2.
Rechtsverteidiger Tom Høgli ist nicht gerade das, was man einen Goalgetter nennt, aber am heutigen Abend fasste sich der Abwehrrecke ein Herz und erzielte nach 20 Minuten in der zweiten Hälfte das 3:1.
Norwegen stürmte auch danach mutig nach vorne, vermochte aber kein weiteres Tor mehr zu erzielen. Carew tat sich dabei besonders hervor, doch die Tatsache, dass insgesamt noch sechs weitere Tore für die Sensation nötig gewesen wären, schien die Skandinavier vor dem Tor aus dem Tritt zu bringen.
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