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Offensiv zum Erfolg

Veröffentlicht: Donnerstag, 6. Oktober 2011, 21.31MEZ
Das Ziel der Schweiz ist klar: die Play-offs für die UEFA Euro 2012. Die zweitletzte Aufgabe, die sie bewältigen muss, heisst Wales. Ottmar Hitzfeld sucht das Heil in der Offensive.
von Michael Schifferle
aus Basel
Offensiv zum Erfolg
Die Schweizer wollen sich zur EURO jubeln ©Getty Images

Turnier-Statistiken

WalesSchweiz

Tore6
 
12
Ballbesitz (%)0
100
Versuche gesamt74
 
115
Versuche auf das Tor26
 
52
Versuche am Tor vorbei46
 
52
Abgeblockte Schüsse2
 
11
Aluminiumtreffer1
 
0
Ecken34
 
44
Abseits20
 
17
Gelbe Karten16
 
15
Rote Karten1
 
2
Begangene Fouls108
 
103
Erlittene Fouls96
 
113
Veröffentlicht: Donnerstag, 6. Oktober 2011, 21.31MEZ

Offensiv zum Erfolg

Das Ziel der Schweiz ist klar: die Play-offs für die UEFA Euro 2012. Die zweitletzte Aufgabe, die sie bewältigen muss, heisst Wales. Ottmar Hitzfeld sucht das Heil in der Offensive.

Kämpferisch, zäh, aber auch  spielstark – so ungefähr beschreiben die Schweizer ihren Gegner vom Freitag. Die Waliser seien sehr viel stärker, als das Hinspiel, das die Schweiz 4:1 gewann, vermuten lasse, sagte beispielsweise Ottmar Hitzfeld auf einer Medienkonferenz. "Vor allem offensiv sehe ich einige Stärken. Die Flanken von Gareth Bale zum Beispiel sind erstklassig", so das Urteil des Schweizer Trainers. Aber: "Wales liegt sicher in unserer Reichweite. Unser Ziel ist daher unverändert. Wir wollen im letzten Spiel gegen Montenegro im Direktduell um Rang zwei kämpfen." Die Basis hierfür müsse sein Team in Swansea legen. Mit einem Sieg – oder, bei einer Niederlage Montenegros gegen England, mit einem Unentschieden.

Das Rezept Hitzfelds sieht eine offensive Spielweise vor. Man wolle hoch angreifen, das Spiel in die gegnerische Platzhälfte verlagern, um einerseits die Spielstärke der Waliser zu hemmen und andererseits Abwehrfehler zu provozieren. Denn: "Ich habe schon gesehen, dass es in der Defensive von Wales einige Lücken hat, die wir nutzen können." Man hat das Schicksal wieder in der eigenen Hand, und so will man offensichtlich auftreten: zupackend, dominant.

Hitzfeld plant mit einem 4-2-3-1-System. Änderungen zu den erfolgreichen letzten Spielen in England (2:2) und gegen Bulgarien (3:1)  sind nur wenige zu erwarten. Valon Behrami dürfte anstelle Blerim Dzemailis neben Gökhan Inler im defensiven Mittelfeld beginnen, Fabian Frei für Innocent Emeghara auf die linke Flanke rücken. Es wäre Freis Länderspieldebüt. Offen ist, wer den gesperrten Innenverteidiger Johan Djourou ersetzt. Der jugendliche Timm Klose, der sich beim 1. FC Nürnberg einen Stammplatz erarbeitet hat, der routinierte Philippe Senderos oder der zuletzt verletzte Steve von Bergen stehen zur Auswahl. "Alle drei haben einen hohen Standard", sagte Hitzfeld.

Letzte Aktualisierung: 07.10.11 0.07MEZ

http://de.uefa.com/uefaeuro/season=2012/matches/round=15171/match=2002290/prematch/preview/index.html#offensiv+erfolg