Alle vier Jahre zeigen die besten Fußballer des Kontinents ihr Können bei der UEFA-Europameisterschaft. Der Wettbewerb wurde 1960 als UEFA-Europapokal für Nationalmannschaften eingeführt und umfasst mittlerweile eine Qualifikationsrunde, Play-off-Spiele und die Endrunde.
Die Qualifikation wird mit neun Gruppen zu je fünf oder sechs Mannschaften gespielt. Sie bestreiten gegeneinander Heim- und Auswärtsspiele. Die Gruppensieger und der Gruppenzweite mit der besten Bilanz gegen die ersten fünf Teams seiner Gruppe qualifizieren sich automatisch für die Endrunde. Die übrigen acht Zweitplatzierten bestreiten Play-off-Duelle mit Hin- und Rückspiel. Die Gewinner aus diesen Duellen qualifizieren sich neben den Gastgebern auch für die Endrunde.
Bei der UEFA EURO 2012 wird die Endrunde zum letzten Mal mit 16 Mannschaften gespielt. 2016 wird sie auf 24 Mannschaften erweitert. Die Endrunden-Teilnehmer werden in vier Vierergruppen gelost. Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe erreichen das Viertelfinale. Von da an wird im K.-o.-System gespielt. Der Sieger wird dann notfalls erst nach Verlängerung oder Elfmeterschießen feststehen.
Regularien
Die Regularien der UEFA-Europameisterschaft werden zunächst von der UEFA-Verwaltung aufgestellt und anschließend von der Kommission für Nationalmannschaftswettbewerbe abgesegnet. Danach werden sie dem Exekutivkomitee der UEFA zur Ratifizierung vorgelegt.
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