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Azzurri "am seidenen Faden"

In Italien reagierte man mit Bestürzung auf das 1:1 gegen Schweden. Die Skandinavier waren dagegen verständlicherweise begeistert.

Nach Ansicht der Gazzetta dello Sport hängen die Hoffnungen Italiens auf ein erfolgreiches Abschneiden in Portugal nach dem 1:1 gegen Schweden "am seidenen Faden". Während das Ergebnis in Italien allgemeine Bestürzung hervorrief, wurde in Schweden Zlatan Ibrahimovic gefeiert. In Bulgarien waren unterdessen das Ausscheiden der eigenen Mannschaft und der Platzverweis von Stilian Petrov bei der 0:2-Niederlage gegen die lebhaften Dänen die dominierenden Themen.

Bulgarien - Dänemark 0:2

Unsere Mannschaft legte ein ordentliches Spiel hin. Es war noch alles offen, als Schiedsrichter Lucilio Batista uns in der 82. Minute verwundete. Die Bulgaren explodierten in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit, doch ihr Dynamit war feucht… Unsere Mannschaft stand bis zur letzten Viertelstunde sicher in der Abwehr. Dann nahm der portugiesische Unparteiische unser Schicksal in die Hand. (Meridian Match)

Thomas Gravesen und Jesper Grønkjær gaben dem dänischen Team den erwarteten Leistungsschub. Zwar kamen nicht alle Zuspiele von Gravesen beim Mitspieler an. Doch wie der Rest der Mannschaft bewies er Geduld gegen einen harmlosen Gegner. (Politiken)

Italien - Schweden 1:1

Die Azzurri hängen am seidenen Faden. Italien kontrollierte das Spiel unter der Regie von Pirlo und traf durch Cassano. Der Ausgleich von Ibrahimovic fünf Minuten vor dem Ende war ein Schlag ins Gesicht. Ein Sieg gegen Bulgarien könnte nun nicht mehr zum Viertelfinaleinzug reichen. (Gazzetta dello Sport)

Es war ein italienisches Spiel. Es gab ein italienisches Ergebnis. Der ganze portugiesische Abend war durch und durch italienisch. Die Tür zur EURO 2004™ war gerade dabei, ins Schloss zu fallen...Genie. Es ist nur ein kleines Wort. In Schweden sagen wir Zlatan dazu. Das Tor hatte nichts oder zumindest sehr wenig mit Glück zu tun. Zlatan hat schon vorher sagenhafte Tore erzielt, und er wird es auch in Zukunft tun. (Aftonbladet)

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