
Russlands Torhüter Vyacheslav Malafeev hat seinen Trainer Dick Advocaat für seine hervorragende Arbeit in den letzten Jahren gelobt, nachdem sich das Team vor zwei Jahren nicht für die FIFA-Weltmeisterschaft 2010 qualifizieren konnte.
Der Tabellenführer der Gruppe A verpasste es jedoch, sich als erstes Team vorzeitig für das Viertelfinale zu qualifizieren, nachdem Jakub Błaszczykowski dem Co-Gastgeber am Dienstag noch ein 1:1-Unentschieden gerettet hatte. Der beeindruckende 4:1-Erfolg gegen die Tschechische Republik im Spiel davor erinnerte aber stark an die Leistungen bei der UEFA EURO 2008, als man es bis in das Halbfinale schaffte.
"Ich denke, er hat viele Qualitäten und setzt sie zum richtigen Zeitpunkt ein", so Malafeev. "Er weiß, war er tut. Er hat unglaublich viel Erfahrung und er kennt jeden einzelnen Spieler. Er vertraut uns Spielern und das sagt er uns auch."
Auch wenn Advocaat im Sommer zur PSV Eindhoven zurückkehrt, so hat er im russischen Fußball deutliche Spuren hinterlassen und mit Malafeev und Co. den UEFA-Pokal 2007/08 zum FC Zenit St Petersburg geholt.
"Als er noch bei Zenit war, haben wir gegen viele russische Teams gespielt. Er kennt also alle Spieler", so Malafeev weiter. "Er hatte mit den Spielern nie Probleme und kann mit ihnen sehr gut umgehen. Er hat in den letzten zwei Jahren ein System entwickelt, welches wir jedes Spiel verbessern."
Der 33-Jährige ist auch dankbar dafür, dass man ihm in Polen und der Ukraine das Vertrauen geschenkt hat. "Es gab viel Gerede", so Malafeev. "Die Medien und Fans haben viel darüber diskutiert. Igor Akinfeev und ich wussten aber bis zum Schluss nicht, wer letztlich spielen wird."
Der 27-malige Nationalspieler fühlt sich im russischen Kader jedenfalls wohl, was nicht zuletzt daran liegt, dass sechs weitere Spieler bei Zenit unter Vertrag stehen. "Das hilft schon etwas. Wir kennen uns gegenseitig sehr gut."
"Auf der anderen Seite spielt kein Verteidiger bei Zenit, wir müssen uns also vor dem Spiel absprechen. Wir sind aber alle Profis, wir haben damit kein Problem. Wir gehen einfach raus und spielen dann. Die Jungs sind nun schon eine gewisse Zeit zusammen, wir verstehen uns also."
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