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Traditionelle Rivalitäten leben wieder auf

Veröffentlicht: Sonntag, 26. Februar 2012, 23.36MEZ
Am Mittwoch stehen einige äußerst reizvolle Duelle an, wenn sich Europas Top-Teams den letzten Schliff für die UEFA EURO 2012 geben wollen. Dabei empfängt die DFB-Elf in Bremen Frankreich.
Traditionelle Rivalitäten leben wieder auf
André Schürrle hat seinen Platz im WM-Kader noch nicht sicher ©Getty Images
Veröffentlicht: Sonntag, 26. Februar 2012, 23.36MEZ

Traditionelle Rivalitäten leben wieder auf

Am Mittwoch stehen einige äußerst reizvolle Duelle an, wenn sich Europas Top-Teams den letzten Schliff für die UEFA EURO 2012 geben wollen. Dabei empfängt die DFB-Elf in Bremen Frankreich.

Traditionelle Fußballrivalitäten leben an diesem Mittwoch wieder auf, wenn in Testspielen Erzrivalen wie Deutschland und Frankreich oder England und die Niederlande aufeinander treffen. Außerdem weiht Polen, Co-Gastgeber der UEFA EURO 2012, das Warschauer Nationalstadion mit einem Spiel gegen Portugal offiziell ein.

Deutschland und Frankreich bestritten 1931 ihr erstes von mittlerweile 23 Duellen, während die Les Bleus zehn Siege zu verzeichnen hatten, gewann die DFB-Elf sieben Spiele. In großen Turnieren jedoch hatten die Deutschen meist die Nase vorn, zum Beispiel bei den FIFA-Weltmeisterschaften 1982 und 1986. 1982 stand es im Halbfinale nach 90 Minuten 3:3, ehe Deutschland im Elfmeterschießen siegte, diese Partie gilt heute längst als Fußballklassiker.

Der letzte Sieg der DFB-Elf gegen Frankreich in einem Testspiel datiert aus der Zeit vor der Wiedervereinigung. Doch in der Qualifikation zur Endrunde in Polen und der Ukraine deutete die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw mit zehn Siegen in zehn Spielen ihr großes Potenzial eindrucksvoll an.

Löw dürfte die Abwesenheit der verletzten Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski, Per Mertesacker und Mario Götze nutzen, um Marco Reus und André Schürrle noch einmal zu testen. Frankreichs Trainer Laurent Blanc muss auf die beiden verletzten Karim Benzema und Loïc Rémy verzichten und nominierte dafür Mittelfeldspieler Morgan Amalfitano von Marseille sowie Stürmer Louis Saha von Tottenham Hotspur FC.

England empfängt ebenfalls am Mittwoch die Niederländer in Wembley. Es ist dies das erste Spiel seit dem Rücktritt von Fabio Capello, als Interimstrainer fungiert Stuart Pearce, der als Spieler bei der EURO '96 einen furiosen 4:1-Sieg gegen die Oranje feiern konnte. Der 49-Jährige berief den bei Capello in Ungnade gefallenen Abwehrspieler Micah Richards von Manchester City FC. Überraschend erhielt auch Sunderland AFC-Stürmer Fraizer Campbell, den Pearce schon in der U21 betreut hat, eine Einladung.

Bert van Marwijks Team hat seit der Niederlage bei der EURO ’96 kein Spiel mehr gegen die Engländer verloren. Der WM-Finalist von 2010 kann auf zwei der besten Stürmer Europas zurückgreifen. Nämlich auf Robin van Persie, der in der Premier League für Arsenal FC in 25 Spielen 23 Mal erfolgreich war und auf Klaas-Jan Huntelaar, der für den FC Schalke 04 zuletzt in der UEFA Europa League dreimal traf.

Italien bekommt es mit den USA unter Jürgen Klinsmann zu tun, 2006 bei der WM in Deutschland trennten sich beide Teams in Kaiserslautern 1:1, wenige Wochen später holten die Azzurri den Titel. Trainer Cesare Prandelli setzt auf junge Spieler. Da feste Größen wie Giuseppe Rossi und Antonio Cassano fehlen, erhalten AS Romas Fabio Borini und Alessandro Matri von Juventus eine Chance.

Welt- und Europameister Spanien testet gegen Venezuela, EURO-Gastgeber Polen spielt zur Einweihung des Warschauer Nationalstadions gegen Deutschlands Gruppengegner Portugal. SV Werder Bremens Abwehrspieler Sebastian Boenisch könnte es dabei gleich mal nach einjähriger Verletzungspause mit Cristiano Ronaldo zu tun bekommen, der seit August 43 Pflichtspieltore erzielt hat.

Außerdem empfängt Dänemark Russland, Israel trifft auf die Ukraine und die Republik Irland bekommt es mit Kroatien zu tun. Griechenland misst sich mit der Tschechischen Republik und Schweden mit Belgien.

Letzte Aktualisierung: 26.02.12 23.40MEZ

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http://de.uefa.com/uefaeuro/news/newsid=1759712.html#traditionelle+rivalitaten+leben+wieder

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