Die Perspektive stimmt
Dienstag, 15. November 2011
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"Wir haben unsere Pflicht erfüllt", sagte Gökhan Inler, der Schweizer Captain, nach dem 1:0 in Luxemburg.
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Das Leistung war schwach, immerhin stimmte das Resultat: Das 1:0 der Schweiz in Luxemburg in einem typischen Kehrausspiel riss zwar niemanden von den Sitzen, dennoch befanden die beiden Mittelfeldspieler Gökhan Inler und Granit Xhaka das Resultat für positiv. Dies taten sie vor allem in Anbetracht des Generationenwechsels, den die Schweiz in diesem Jahr zu verarbeiten hatte – und der nicht ohne Schwierigkeiten zu bewältigen sei, wie beide bekräftigten.
Gökhan Inler, Mittelfeldspieler und Captain Schweiz
Für uns waren diese beiden Spiele gegen die Niederlande und in Luxemburg sehr wichtig, um einen guten Abschluss zu haben. Das ist uns sicher gelungen. Wir haben gegen ein Weltklasse-Team gepunktet und Luxemburg geschlagen. Klar, war es heute kein gutes Spiel von uns, vor allem nach der Pause nicht, aber wir haben unsere Pflicht erfüllt. Wir hätten gar 2:0, 3:0 oder gar 4:0 gewinnen müssen. Wir dürfen generell nicht vergessen, dass wir im vergangenen Halbjahr viele junge Leute integrieren mussten – da ist es nicht so einfach, einen Gegner zu dominieren. Egal, welchen Namen dieser trägt. Wenn man junge Leute sieht wie Granit Xhaka, Ricardo Rodriguez, Xherdan Shaqiri oder viele andere, dann sieht man, welch gute Mannschaft wir demnächst haben werden. Unsere Entwicklung stimmt, wir haben die letzten drei Partien zu null gespielt, der Generationenwechsel ist geglückt – das sind alles positive Aspekte dieses Länderspieljahres.
Granit Xhaka, Mittelfeldspieler Schweiz und Torschütze
Wir haben eine ordentliche erste Halbzeit gespielt, aber ab und zu den letzten Pass vermissen lassen. Da hat oft die Genauigkeit gefehlt. In der zweiten Halbzeit hat es nicht mehr so geklappt – warum, kann ich ganz ehrlich auch nicht sagen. Mein Tor freut mich natürlich, erst recht, weil es mein erstes war und die Mannschaft auch noch gewonnen hat. Wir müssen auf diesem Weg weitermachen, die zweite Hälfte vergessen und dann werden alle noch viel Freude an uns haben.