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500 Tage bis zur UEFA EURO 2012

UEFA-Präsident Michel Platini erinnerte die Co-Gastgeber daran, dass "jeder Tag zählt" auf dem Weg zur UEFA EURO 2012. Polen und die Ukraine organisierten 500 Tage vor EM-Beginn eine Reihe von Events.

Die Countdown-Uhr in Gdansk zeigt es an: Noch 500 Tage bis zur EURO
Die Countdown-Uhr in Gdansk zeigt es an: Noch 500 Tage bis zur EURO ©Cyfrasport

UEFA-Präsident Michel Platini bescheinigte den beiden Co-Gastgebern "enorme Fortschritte". Polen und die Ukraine organisierten 500 Tage vor Beginn der UEFA EURO 2012 eine Reihe von Feierlichkeiten.

"Wir haben enorme Fortschritte feststellen können im letzten Jahr, neue Stadien wurden eingeweiht und neue Flughafen-Terminals wurden ihrer Bestimmung übergeben", sagte Platini. "Das Tempo der Arbeiten hat uns bei der UEFA sehr zuversichtlich gestimmt, dass die notwendige Infrastruktur rechtzeitig fertiggestellt wird."

Er fügte hinzu: "500 Tage hören sich vielleicht nach viel an, doch bei einem Turnier solchen Ausmaßes zählt jeder Tag. Wir werden unsere fruchtbare Partnerschaft mit den Regierungen der beiden Gastgeberländer, den Austragungsorten und der lokalen Organisationskomitees fortsetzen, um eine fröhliche und unvergessliche UEFA EURO 2012 in Polen und der Ukraine zu gewährleisten."

Alle vier Gastgeberstädte in der Ukraine haben den jüngsten Meilenstein auf dem Weg zur EURO gefeiert. In Charkiw besuchten 2000 Schüler eine besondere Unterrichtsstunde mit dem Titel "Wir sind die Gastgeber der EURO 2012" in der größten Konzerthalle der Stadt. Unter anderem sprach der ukrainische Turnier-Organisator Markiyan Lubkivskiy zu den Kindern.

"500 Tage bis zur EURO 2012 ist ein weiterer Meilenstein bei unseren Vorbereitungen", erklärte er. "Von heute an können wir den Countdown bis zum Anstoß herunterzählen. Das ist ein bedeutendes Signal für die Organisatoren des Turniers, die Gastgeberländer und die Fans. Die Uhr tickt weiter, und wir sollten keine Minute vergeuden. In 500 Tagen werden die Ukraine und Polen Gäste aus aller Welt willkommen heißen zum größten Fußball-Ereignis in Europa."

In Donezk hat Bürgermeister Olexandr Lukyanchenko das Marketing-Programm seiner Stadt für die Endrunde präsentiert. In Anbetracht der Tatsache, dass die EM immer näher rückt, forderte er: "Wir müssen noch mehr Anstrengungen unternehmen, um uns auf dieses Turnier vorzubereiten. Das ist eine enorme Verantwortung für die Stadt und die ganze Region. Wir müssen unsere Aufgaben erledigen."

In Lwiw wurde mit Quizzen und Wettbewerben in den lokalen Medien und auf den Straßen die Botschaft "Noch 500 Tage" verbreitet. Im Endspielort Kyiw wurden Gespräche an runden Tischen organisiert, deren Höhepunkt die Vertragsunterzeichnung zwischen der Hauptstadt-Verwaltung und der lokalen Studenten-Vertretung über die Auswahl und das Training der Volunteers für die Endrunde war.

Im polnischen Gdansk enthüllten der stellvertretende Bürgermeister Andrzej Bojanowski und der lokale Sport-Präsident Andrzej Trojanowski eine besondere Countdown-Uhr, um die Aufmerksamkeit auf das kommende Großereignis zu lenken. "Die EM ist zwar noch 500 Tage entfernt, aber gleichzeitig bleiben uns nur noch 500 Tage zur Vorbereitung", sagte Bojanowski. "Wir haben bislang großartige Arbeit geleistet, aber es gibt noch so viele Dinge zu tun. Vor uns liegt eine Zeit der harten Arbeit. Wir dürfen diese 500 Tage nicht verschwenden."

In Poznans Hauptbahnhof kündigte man die bevorstehende Endrunde mit einer Foto-Ausstellung an. Der städtische Koordinator der UEFA EURO 2012, Michał Prymas, sagte bei UEFA.com: "Hier sieht man jede Menge Fotos: Von der Ankündigung von Herrn Platini in Cardiff, dass die Endrunde in Polen und der Ukraine stattfinden wird, über unsere Feierlichkeiten 100 Tage danach, das Sting-Konzert zur Eröffnung des neuen städtischen Stadions bis hin zum ersten Spiel in der neuen Arena zwischen Polen und der Elfenbeinküste."

In Poznan wurde auch eine besondere 400 Kilogramm schwere Bronze-Statue des neuen Stadions vom lokalen Bildhauer Roman Kosmala enthüllt. Sie wird im neuen Stadion aufgestellt und soll blinden Gästen die Möglichkeit bieten, eine Vorstellung von der Form des Stadions zu bekommen. "Das mag ein kleines Ding sein, aber für mich ist es etwas Großes", erklärte Prymas. "Dieses Modell ist ein Symbol. Damit können wir den Menschen mit Behinderung zeigen, dass die kommende EURO auch etwas für sie ist. Ich war wirklich tief gerührt während der Zeremonie von der Begeisterung der blinden Menschen für unsere Idee."