Gerrard warnt vor gefährlichen Schweizern
Sonntag, 5. September 2010
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Steven Gerrard war die Erleichterung nach dem 4:0 gegen Bulgarien anzumerken, doch wenig später galt seine volle Konzentration bereits der Partie gegen die Schweiz, in der man auf weitere Tore von Jermain Defoe hofft.
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Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der FIFA-Weltmeisterschaft standen die Engländer im ersten Qualifikationsspiel zur UEFA EURO 2012 erheblich unter Druck. Deshalb ging eine Erleichterung durchs Land, als die Three Lions gegen Bulgarien einen 4:0-Sieg einfuhren.
Sollten die Engländer auch in Basel gegen die Schweiz gewinnen, dann haben sie die vermeintlich stärksten Konkurrenten in ihrer Gruppe geschlagen und sind damit auf dem besten Weg, die verpasste EM-Endrunde von vor zwei Jahren vergessen zu machen. Doch Kapitän Steven Gerrard warnte davor, dass es gegen die Schweiz, die den Spaniern bei der WM die einzige Niederlage beibrachten, nicht leicht werden wird.
"Auswärtsspiele sind immer eine schwierige Angelegenheit", erklärte Gerrard. "Ich denke die Schweiz hat mit dem Sieg gegen Spanien eindrücklich bewiesen, was für eine starke Mannschaft sie sind. Wir müssen also gegen sie eine ebenso konzentrierte Leistung wie gegen Bulgarien abrufen. Und wenn möglich auch das gleiche Ergebnis."
Gerrard war sehr erfreut über das Ergebnis gegen Bulgarien, fehlten doch mit Frank Lampard, Rio Ferdinand und John Terry drei Leistungsträger des Teams, wobei sich die Lage noch verschärfte, als Michael Dawson verletzt vom Platz musste. Aber dank dem Dreierpack von Jermain Defoe und dem Treffer des eingewechselten Adam Johnson verließen die Mannen von Trainer Fabio Capello das Feld in Wembley als Sieger.
Das Spiel am kommenden Dienstag könnte für Gray Cahill, Verteidiger von Bolton Wanderers FC, die erste Partie von Beginn an werden, wurde er doch bereits im Spiel gegen Bulgarien für Dawson auf der ungewohnten Innenverteidigerposition eingesetzt.
"Auf ein gewisse Art und Weise hat man mehr Zeit mit dem Ball, aber die Fehler werden viel härter bestraft", erklärte Cahill. "Wenn man auf internationaler Ebene einen Fehler macht, dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass ein Tor fällt. Auf der anderen Seite kann man den Ball recht unbedrängt halten, und es hat mir sehr Spaß gemacht."