Drei Schwergewichte in Gruppe C
Sonntag, 7. Februar 2010
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Alle Trainer in Gruppe C legten Wert auf die Feststellung, dass gleich drei Mannschaften aus der Gruppe so stark sind, dass sie sich für die FIFA-Weltmeisterschaft qualifizieren konnten.
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Alle Trainer in Gruppe C legten Wert auf die Feststellung, dass gleich drei Mannschaften aus der Gruppe so stark sind, dass sie an der FIFA-Weltmeisterschaft in Südafrika teilnehmen. Italien, Serbien und Slowenien werden die Qualifikation im Herbst nach einer kräftezehrenden WM antreten. Das spricht für die "Qualität" dieser Gruppe, aber auch dafür, dass die Außenseiter den Vorteil einer längeren Vorbereitung haben werden.
Marcelo Lippi, Italiens Trainer
Das ist eine sehr ausgeglichene Gruppe. Wie wir haben sich auch Serbien und Slowenien für die Endrunde der FIFA-Weltmeisterschaft qualifiziert. Das sagt alles über ihre Stärke und Gefährlichkeit aus. Die schwierigste Gruppe ist in meinen Augen allerdings die England-Gruppe [G]. Wir werden aber erst nach der WM in Südafrika darüber nachdenken.
Matjaž Kek, Sloweniens Trainer
Unsere Gruppe hat ein sehr hohes Niveau. Sie besteht aus drei Teilnehmern an der FIFA-Weltmeisterschaft 2010. Auch Nordirland ist sehr stark. Estland und die Färöer sind schwer einzuschätzen. Wir respektieren unsere Gegner, werden aber hochmotiviert und mit großen Zielen in die Qualifikation gehen. Wir wollen zur EURO 2012, müssen dafür aber harte Arbeit leisten.
Radomir Antić, Serbiens Trainer
Die Gruppe ist sehr schwer - die einzige mit drei WM-Teilnehmern: Slowenien, Italien und Serbien. Ich freue mich schon auf die Duelle gegen die starken Italiener, die immer auf hohem Niveau spielen. Slowenien ist ein sehr interessantes Team. Gegen Nordirland haben wir jüngst ein Freundschaftsspiel bestritten [Serbien gewann am 14. November mit 1:0]. Trainer Nigel Worthington hat eine sehr junge Mannschaft zur Verfügung. Die Färöer und Estland sind stolze Nationen. Das werden sie auf dem Platz zeigen. Wir müssen an uns glauben.
Nigel Worthington, Nordirlands Trainer
Ich bin mit der Auslosung sehr zufrieden, auch wenn wir in einer sehr schweren Gruppe sind: Drei Mannschaften haben sich für die WM-Endrunde qualifiziert. Wir haben gegen Italien im letzten Jahr ein Testspiel bestritten [Italien gewann am 6. Juni 3:0], wir haben im November gegen Serbien ein Freundschaftsspiel absolviert und Slowenien war unser Gruppengegner bei der WM-Qualifikation [Nordirland gewann zu Hause und verlor auswärts]. Diese drei Mannschaften kennen wir also schon ein wenig. Unser Team ist gut eingespielt. Wir haben eine gute Mischung aus Jugend und Erfahrung. Wir sind in guter Form und haben eine starke Einheit. Jetzt können wir unsere Vorbereitungsspiele für die Qualifikation planen.
Tarmo Rüütli, Estlands Trainer
Aus Topf 1 wollte ich nicht gegen Kroatien spielen. Es ist definitiv interessanter, auf Italien zu treffen. Ich bin sicher, dass sich die Fans auf das Duell freuen. Auch über die Färöer freue ich mich. Da sind sechs Punkte für uns sehr wahrscheinlich. Bei den anderen Mannschaften sieht das anders aus. Schließlich sind drei davon bei der WM in Südafrika dabei. Unser Minimalziel ist es, nicht Letzter zu werden. Aber im Fußball weiß man nie, was passiert.