Rom präsentiert Logo für 2020

Rom hat sein Logo als Ausrichterstadt für die UEFA EURO 2020 präsentiert. Die italienische Hauptstadt verspricht "Freude, Leidenschaft und Schönheit" zur Endrunde beizutragen.

Von links nach rechts: UEFA-Präsident Aleksander Čeferin, Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi, FIGC-Präsident Carlo Tavecchio und Giovanni Malago, Präsident des Italienischen Olympischen Komitees
Von links nach rechts: UEFA-Präsident Aleksander Čeferin, Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi, FIGC-Präsident Carlo Tavecchio und Giovanni Malago, Präsident des Italienischen Olympischen Komitees ©Getty Images

"Freude, Leidenschaft und Schönheit" - Rom hat sein Logo als Ausrichterstadt für die UEFA EURO 2020 präsentiert und fiebert schon jetzt der Endrunde entgegen.

Für die Präsentation hatte man den beeindruckenden Sala delle Armi im Foro Italico gewählt, unweit vom Stadio Olimpico entfernt. Dort finden in vier Jahren drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale statt.

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin nahm an der Zeremonie teil und erinnerte in seiner Rede an Roms "Schönheit und reichhaltige Geschichte". Sein Versprechen: Die UEFA EURO 2020, die in 13 europäischen Städten stattfindet, wird eine "unvergessliche Erfahrung".

Rom ist die zweite Stadt, die ihr Logo für die UEFA EURO 2020 präsentiert hat. Gestern machte London den Anfang.

Die sehenswerte Sant’Angelo-Brücke bildet das Hauptmerkmal von Roms Logo. Damit wurde die visuelle Identität der EURO 2020 berücksichtigt. Alle 13 Logos werden eine bekannte Brücke der jeweiligen Stadt eingearbeitet haben. Damit soll die besondere Verbindung zwischen den Austragungsstädten symbolisiert werden.

"Wir freuen uns sehr, dass wir in einem Land sind, in dem der Fußball von so großer Bedeutung ist", erklärte Aleksander Čeferin. "In 60 Jahren hat sich die EURO zu einem der wichtigsten Sportereignisse weltweit entwickelt und dieses Turnier gibt uns die perfekte Möglichkeit, den Fußball in alle vier Ecken des Kontinents zu bringen."

Rom war in den Jahren 1968 und 1980 Austragungsort für das EURO-Endspiel. "Wir kehren endlich in die Ewige Stadt zurück", erklärte der UEFA-Präsident. "Es wird eine wunderbare Reise, eine unvergessliche Erfahrung. Es ist toll, wenn der Fußball als Brücke fungiert."

Carlo Tavecchio, Präsident des Italienischen Fußballverbands (FIGC), sprach nicht ohne Stolz über die kommenden Aufgaben: "Wir stehen jetzt vor einer wichtigen Herausforderung, die Einbindung von 13 verschiedenen Städten. Es ist eine faszinierende Herausforderung, die wir als Belohnung für unsere Fußballtradition sowie unsere Fähigkeiten bei der Organisation von Großevents ansehen."

Im italienischen Mailand fand in diesem Jahr das Endspiel der UEFA Champions League statt, außerdem wurde in Reggio Emilia das Finale der UEFA Womens Champions League ausgetragen.

 "Fußball ist Freude, Leidenschaft und Schönheit", meinte Tavecchio weiter. "Und das Logo unterstreicht die Kraft des Fußballs, Menschen zusammenzuführen und Erfahrungen zu teilen. Wir werden als Team zusammen mit den anderen Städten außergewöhnliche Dinge auf die Beine stellen."

"Wir wollen, dass die ganze Stadt und ganz Italien an diesem großartigen Event teilhaben", sagte Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi. "Das Stadio Olimpico, Piazza di Siena, Piazza del Popolo und Circo Massimo werden Fans und Touristen empfangen. Wir werden sie mit großer Freude empfangen."