UEFA erfreut über Interesse an EURO 2020

Die UEFA zeigt sich erfreut über das große Interesse an der UEFA EURO 2020, ganze 32 Mitgliedsverbände zeigen sich interessiert an der Austragung von Spielen der Endrunde.

Die UEFA zeigt sich sehr erfreut über das große Interesse der Mitgliedsverbände an der Austragung der Spiele bei der UEFA EURO 2020 – der "EURO für Europa", die Fußballfans auf dem ganzen Kontinent faszinieren wird.

Der europäische Dachverband gab am Freitag bekannt, dass 32 seiner Mitgliedsverbände rechtzeitig zur Deadline ihr Interesse an der Austragung von Partien bei der UEFA EURO 2020 angemeldet haben. Die Endrunde wird in 13 Städten in ganz Europa ausgetragen und die Kandidaten müssen ihre finalen Bewerbungsunterlagen bis spätestens 25. April 2014 einreichen. Die Entscheidung über die Austragungsstädte trifft das UEFA-Exekutivkomitee am 19. September 2014.

"Es ist sehr erfreulich, dass alle die Grundidee positiv aufgenommen haben und gleich 32 Länder an diesem europäischen Fußballfestival teilnehmen möchten", sagte UEFA-Präsident Michel Platini nach dem letzten Treffend es UEFA-Exekutivkomitees in Dubrovnik, Kroatien. "Bei diesem Format kann ein Land mit nur einem großen Stadion Teil des Events sein und muss nicht erst acht Stadien bauen, um die Veranstaltung austragen zu können. Das ist ein großer Vorteil."

"Das ist ein sehr aufregendes Projekt – die 'EURO für Europa' bringt den Fans den Fußball in gleich 13 verschiedene Städte – das Feedback war großartig, ganz Europa zeigt sein Interesse", sagte UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino gegenüber UEFA.com. "Jetzt werden die Bewerberländer zu einem Workshop in Nyon im Oktober eingeladen. Sie haben dann Zeit, ihre Bewerbungen zu bestätigen und eine endgültige Entscheidung über die Bewerberstadt zu treffen. Dabei geht es dann entweder um die Austragung einiger Spiele oder des Finalpakets, inklusive der beiden Halbfinals."

Michel Platini zeigte sich darüberhinaus zufrieden mit dem Stand der Vorbereitungen für die UEFA EURO 2016 in Frankreich. Am letzten Wochenende waren es noch 1 000 Tage bis zum Start der nächsten Endrunde, die in zehn französischen Städten zwischen dem 10. Juni und 10. Juli 2016 stattfinden wird. "Von Seiten der UEFA und auch der EURO 2016 SAS wird alles Notwendige unternommen, um alle Zeitpläne einzuhalten. Da sehr erfahrene Menschen ihre Hände im Spiel haben, kann ich ganz beruhigt schlafen und mache mir keinerlei Sorgen", sagte der UEFA-Präsident.

Das finanzielle Fairplay trägt bereits Früchte und der aktuelle UEFA-Benchmarking-Bericht, der demnächst veröffentlicht wird, wird die positive Entwicklung der Maßnahmen, die der finanziellen Stabilität im europäischen Vereinsfußball dient, unterstreichen. "Sehr vielversprechende Entwicklungen", sagte Gianni Infantino. "Das gesamte Vorgehen basiert auf Zahlen und Fakten von rund 700 Vereinen in ganz Europa und es ist deutlich zu sehen, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden."

"Zum ersten Mal seit fünf Jahren ging der Gesamtverlust der Erstligavereine in Europa im Finanzjahr 2012 um mehr als 600 Millionen Euro zurück. Es gibt noch viel Arbeit, aber die Mannschaften haben die Vorgaben verstanden und geben ihr Bestes in Sachen finanzielles Fairplay", sagte er weiter. "Wir haben immer gesagt, es geht um die Zukunft, um eine erfolgreiche Zukunft. Wir müssen Schritt für Schritt nehmen und mit den Vereinen zusammenarbeiten. Gemeinsam schaffen wir das..."