32 Länder wollen EURO 2020 ausrichten

Die UEFA hat die 32 Mitgliedsverbände bekanntgegeben, die sich bis zur festgesetzten Frist am letzten Donnerstag um die Ausrichtung von Spielen der UEFA-Europameisterschaft 2020 beworben haben.

Das UEFA-Exekutivkomitee und die Bewerber-Verbände
Das UEFA-Exekutivkomitee und die Bewerber-Verbände ©UEFA.com

Das UEFA-Exekutivkomitee bestätigte die Liste der Mitgliedsverbände, die bis zur festgesetzten Frist vom 12. September 2013 ihr Interesse an der Ausrichtung von Spielen der UEFA-Europameisterschaft 2020 bekanntgegeben haben.

Es haben sich 32 Mitgliedsverbände mit folgenden provisorischen Städten beworben: Armenien (Jerewan), Aserbeidschan (Baku), Belarus (Minsk), Belgien (Brüssel), Bulgarien (Sofia), Dänemark (Kopenhagen), Deutschland (München), England (London), Finnland (Helsinki), Frankreich (Lyon), Griechenland (Athen), Israel (Jerusalem), Italien (Rom und Mailand), Kasachstan (Astana), Kroatien (Zagreb), EJR Mazedonien (Skopje), Niederlande (Amsterdam), Polen (Warschau und Chorzów), Portugal (Lissabon und Porto), Republik Irland (Dublin), Rumänien (Bukarest), Russland (St. Petersburg), Schottland (Glasgow), Schweden (Solna), Schweiz (Basel), Serbien (Belgrad), Spanien (Madrid, Barcelona, Bilbao und Valencia), Tschechische Republik (Prag), Türkei (Istanbul), Ukraine (Kiew und Donezk), Ungarn (Budapest) und Wales (Cardiff).

"Wir sind sehr stolz zu sehen, wie groß das Interesse am Bewerbungsverfahren ist. Mehr als die Hälfte unserer Mitgliedsverbände möchte Spiele der UEFA EURO 2020 ausrichten", sagte UEFA-Präsident Michel Platini. "Die Endrunde wird ein großartiges Fußballfest auf dem ganzen europäischen Kontinent werden. Das ganz Besondere an dieser Ausgabe zum 60-jährigen Bestehen der Europameisterschaft wird sein, dass sie vor der Haustüre aller Fußballfans stattfinden wird."

Die Endrunde wird gemäß einem Entscheid des UEFA-Exekutivkomitees vom Januar 2013 in 13 Städten in ganz Europa stattfinden. Die Spiele werden auf 13 verschiedene Pakete verteilt, darunter 12 Standardpakete mit je drei Gruppenspielen und einer Achtel- oder Viertelfinalbegegnung, sowie ein Paket mit den Halbfinalspielen und dem Finale.

Jeder der 32 Nationalverbände kann maximal zwei Bewerbungen einreichen – eine für ein Standardpaket und eine für das Halbfinal- und Endspielpaket. Die Verbände entscheiden, ob sie für diese zwei Bewerbungen dieselbe Stadt oder zwei verschiedene Städte vorschlagen möchten, allerdings wird maximal ein Austragungsort pro Land bestimmt. Die Kandidaten dürfen ihre ursprünglich angegebene Austragungsstadt noch ändern, müssen ihre definitiven Bewerbungsunterlagen aber bis 25. April 2014 einreichen.

Das UEFA-Exekutivkomitee wird am 19. September 2014 die Austragungsstädte bestimmen.

Eine Videoaufzeichnung der Pressekonferenz des UEFA-Exekutivkomitees wird ab 14.30 Uhr MEZ über den Eurovision World Feed verfügbar sein.