Piszczek verletzt: Außenverteidiger-Notstand beim BVB

Mit Łukasz Piszczek hat sich schon wieder ein Außenverteidiger von Borussia Dortmund verletzt. Vor dem wichtigen Spiel gegen APOEL muss Peter Bosz improvisieren.

Łukasz Piszczek: Einer der zuverlässigsten Spieler fällt lange aus
Łukasz Piszczek: Einer der zuverlässigsten Spieler fällt lange aus ©Getty Images

Borussia Dortmund gehen im heißen Herbst plötzlich die Außenverteidiger aus.

Trainer Peter Bosz wird bei dieser Nachricht ganz sicher ins Grübeln gekommen sein: Łukasz Piszczek hat sich einen Außenbandanriss im Knie zugezogen und fällt damit bis Jahresende aus.

Piszczek war bisher Dauerbrenner im Team und stand in jeder Partie (Bundesliga und UEFA Champions League) in der Startelf. Der polnische Nationalspieler ist jetzt schon der vierte Außenverteidiger, der beim BVB anstatt von Pflichtspielen ein Reha-Programm absolviert.

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Beim Auswärtsspiel gegen APOEL am dritten Spieltag der Königsklasse sind Bosz‘ Improvisationskünste gefragt. Raphaël Guerreiro und Marcel Schmelzer haben die längste Zeit ihrer Verletzungen hinter sich, ein Einsatz in der nächsten Woche scheint aber ausgeschlossen.

Erik Durm, der ja eigentlich zu Saisonbeginn zum VfB Stuttgart wechseln wollte, ist aufgrund einer Hüftoperation noch länger außer Gefecht.

Welche Optionen bleiben?

Jeremy Toljan wird wohl auf der linken Seite verteidigen, aber wer ersetzt jetzt Piszczek auf rechts?

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Gonzalo Castro wäre eine Möglichkeit. Der ehemalige Leverkusener hat auf dieser Position schon viele Spiele absolviert und wäre vielleicht die sicherste Lösung.

Theoretisch könnte Dortmund auch auf eine Dreierkette umstellen, aber Bosz ist kein großer Fan von diesem System. Wenn es gar nicht anders geht, könnten Marc Bartra oder Sokratis auf der rechten Seite verteidigen.

Der Außenverteidiger-Notstand ist gegen APOEL eventuell einfacher zu verkraften als gegen Real oder die Spurs, auf der anderen Seite muss Schwarzgelb an den nächsten beiden Spieltagen unbedingt sechs Punkte holen, ansonsten könnte die Tür zum Achtelfinale ganz schnell verschlossen sein.   

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