Einst Spieler, heute Trainer der Champions League

UEFA.com hat sich für eine 3-5-1-1-Formation entschieden, um die beste Elf aufzustellen, die aus heutigen Trainer der UEFA Champions League besteht, deren Mitglieder aber einst Spieler waren.

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Torhüter: Şenol Güneş (Beşiktaş)
Er stand im Kasten jener Mannschaft von Trabzonspor, die während seines 15-jährigen Engagements zwischen 1972 und 1987 sechsmal den Titel gewann und dreimal den türkischen Pokal. 31-mal lief er für die türkische Nationalmannschaft auf, war davon fünfmal ihr Kapitän.

Rechtsverteidiger: Sérgio Conceição (Porto)
Außenverteidiger Sérgio Conceição holte mit Porto zwei Meisterschaften, ehe er zu Lazio wechselte, wo er den Pokal der Pokalsieger, den UEFA-Superpokal, die Coppa Italia und einen Titel in der Serie A holte. In 56 Spielen für Portugal schoss er zwölf Tore, darunter bei der UEFA EURO 2000 einen Dreierpack gegen Deutschland.

Innenverteidiger: Mauricio Pochettino (Tottenham)
Pochettino war ein harter Innenverteidiger, der fünf Jahre gemeinsam mit Diego Maradona bei den Newell's Old Boys in Argentinien spielte. In Europa war er bei Espanyol, wo er die Copa del Rey gewann, sowie in Paris und Bordeaux angestellt. Er bestritt 20 Länderspiele für Argentinien.

Massimo Carrera, während seiner Zeit bei Atalanta, im Zweikampf mit Romas Francesco Totti
Massimo Carrera, während seiner Zeit bei Atalanta, im Zweikampf mit Romas Francesco Totti©Getty Images

Innenverteidiger: Massimo Carrera (Spartak Moskva)
Wechselte 1991 zu Juventus, wo er als Innenverteidiger glänzte und 1993 den UEFA-Pokal gewann. Später wurde er Libero, verhalf Juve 1995/96 zum Triumph in der UEFA Champions League, obwohl er im Finale nicht spielte. Er bestritt ein Länderspiel für Italien, ehe er mit 42 Jahren seine Laufbahn beendete - in der Serie C2 bei Pro Vercelli.

Innenverteidiger: Darko Milanič (Maribor)
Im Alter von 17 Jahren unterschrieb er bei Partizan, gewann dort 1987 die jugoslawische Meisterschaft und 1989 und 1992 den heimischen Pokal. Bei Sturm Graz kam er dann auf fast 200 Spiele, dort holte er zwei Meistertitel und dreimal den österreichischen Pokal. Für Slowenien absolvierte er 42 Länderspiele, für Jugoslawien fünf.

Die Highlights des Endspiels der Champions League 2006
Die Highlights des Endspiels der Champions League 2006
Die Highlights des Endspiels der Champions League 2006
Die Highlights des Endspiels der Champions League 2006

Linksverteidiger: Giovanni van Bronckhorst (Feyenoord)
Er begann bei seinem Heimatverein Feyenoord, ehe er sich den Rangers anschloss, wo er in seiner ersten Saison das schottische Triple gewann. Mit Arsenal holte er später das englische Double. Im Finale der UEFA Champions League 2006 allerdings spielte er gegen Arsenal und gewann mit Barcelona den Pokal. Er beendete seine Karriere bei Feyenoord, doch das letzte Spiel seiner Karriere war die Niederlage der Niederlande bei der FIFA-WM 2010. Für Oranje bestritt er 106 Länderspiele.

Mittelfeldspieler: Josep Guardiola (Manchester City)
Guardiola wurde in der Akademie von Barcelona ausgebildet, später holte er mit den Katalanen sechs spanische Meisterschaften, einmal den Pokal der Landesmeister, einmal den UEFA-Pokal und zweimal die Copa del Rey. Er spielte zudem bei Brescia, Roma, al-Ahly in Doha und beim mexikanischen Verein Dorados de Sinola. Mit Spanien, für das er 40 Länderspiele bestritt, wurde er Olympiasieger.

Antonio Conte war die meiste Zeit seiner äußerst erfolgreichen Karriere Kapitän von Juventus
Antonio Conte war die meiste Zeit seiner äußerst erfolgreichen Karriere Kapitän von Juventus©Getty Images

Mittelfeldspieler: Antonio Conte (Chelsea)
Conte war ein zäher Leistungsträger, der bei seinem Heimatverein Lecce begann, sich aber während seiner 13 Jahre bei Juventus einen Namen machte - dort gewann er unter anderem fünfmal die Meisterschaft, 1995/96 die UEFA Champions League und 1992/93 den UEFA-Pokal. Von 1996 an war er Kapitän. Für Italien bestritt er 20 Länderspiele, er war Teil jener Mannschaft die bei der FIFA-WM 1994 und bei der UEFA EURO 2000 im Finale stand.

Mittelfeldspieler: Diego Simeone (Atlético)
Simeone, zwischendurch Argentiniens Rekordnationalspieler, war ein gefürchteter Kämpfer, der seine erfolgreichste Zeit bei Lazio, Inter, Atlético und Sevilla hatte. So holte er mit Inter den UEFA-Pokal, mit Lazio den UEFA-Superpokal und mit den Rojiblancos die spanische Meisterschaft.

Mit einem bemerkenswerten Volley traf Zidane 2002 im Finale der Champions League
Mit einem bemerkenswerten Volley traf Zidane 2002 im Finale der Champions League

: Offensiver Mittelfeldspieler: Zinédine Zidane (Real Madrid)
Majestätisch trug Zidane die Nummer 10, aber seine Karriere begann mit einigen Nackenschlägen, denn nach seinem Weggang von Bordeaux belegte er mit Juventus in seinen ersten beiden Jahren Platz zwei in der Serie A und er verlor jeweils das Finale der UEFA Champions League. 2001 sorgte er für einen Weltrekordwechsel zu Real Madrid, wo er die UEFA Champions League und die spanische Meisterschaft gewann. Zudem holte er mit Frankreich den Titel bei der FIFA-WM 1998 und bei der UEFA EURO 2000, wurde aber im Finale der FIFA-WM 2006 gegen Italien vom Platz gestellt. Es war dies sein letztes Spiel.

Stürmer: Ernesto Valverde (Barcelona)
Bekannt wurde Valverde in seiner Spielerkarriere als "Txingurri" (frei übersetzt: Arbeitsbiene). Beim Athletic Club schoss er in sechs Jahren in 170 Spielen 44 Tore. Zuvor hatte er 1988 mit Espanyol das Finale im UEFA-Pokal erreicht, das nach Elfmeterschießen gegen Bayer Leverkusen verloren wurde. Zudem spielte er kurz bei Barcelona und Mallorca.

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