Nervenschlacht im Maracana
Samstag, 20. August 2016
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Trotz einer überragenden Leistung hat die deutsche Elf das olympische Finale gegen Brasilien im Elfmeterschießen verloren, kann sich aber mit einer mehr als verdienten Silbermedaille trösten.
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Deutschland hat beim olympischen Fußballturnier in einem dramatischen Finale gegen Brasilien erst nach Elfmeterschießen verloren, aber Silber gewonnen. Nach 90 und 120 Minuten stand es im Maracana von Rio de Janeiro 1:1.
Neymar hatte die Gastgeber mit seinem vierten Turniertreffer in Führung geschossen, als er nach einer halben Stunde einen Freistoß aus 24 Metern unhaltbar für Timo Horn in den Winkel zauberte.
Die DFB-Elf zeigte aber erneut eine bärenstarke Leistung und traf alleine im ersten Durchgang durch Julian Brandt, Lars Bender und Sven Bender drei Mal die Latte des brasilianischen Tores. Nach einer knappen Stunde dann der hochverdiente Ausgleich, als Kapitän Max Meyer eine flache Hereingabe von Jeremy Toljan eiskalt verwandelte.
Trotz guter Chancen für beide Teams blieb es bis zum Elfmeterschießen beim 1:1, auch wenn die DFB-Elf in den letzten Minuten der Verlängerung mit ihren Kräften völlig am Ende war.
Im Elfmeterschießen trafen die ersten acht Schützen, ehe Nils Petersen am brasilianischen Torhüter Weverton scheiterte und Neymar den letzten Strafstoß souverän zum umjubelten Siegtreffer der Brasilianer ins Netz wuchtete.