Schubert: "Wir müssen die Basis legen"
Montag, 15. August 2016
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Es ist für beide ein ganz früher Saison-Höhepunkt: In Bern kämpfen YB und Gladbach um eine gute Ausgangsbasis für ein Ticket zur Gruppenphase.
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Während Young Boys Bern vor dem Play-off-Hinspiel zur UEFA Champions League schon ganze sieben Pflichtspiele hinter sich hat, steht für Borussia Mönchengladbach die erste Standortbestimmung der neuen Saison an.
Die Ausgangslage
Die Schweizer unterlagen im letzten Ligaspiel mit 0:3 gegen Basel, haben davor aber in der dritten Qualifikationsrunde gegen Shakhtar Donetsk gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. YB zeigte dabei eine starke Moral, drehte eine 0:2-Hinspielpleite um und setzte sich im Elfmeterschießen durch.
Die Fohlenelf hat eine gute Vorbereitung hinter sich und blieb weitestgehend verletzungsfrei, auch wenn mit Josip Drmić und Álvaro Domínguez zwei Startelf-Kandidaten fehlen und Neuzugang Lászlo Bénes noch keine Berücksichtigung im Kader fand. Die zuletzt angeschlagenen Lars Stindl und Mo Dahoud können auflaufen.
Der Faktor X?
Das Hinspiel in Bern findet auf Kunstrasen statt, deshalb hat Gladbach zusätzliche Schichten auf dem ungewohnten Belag eingelegt. "Wir haben dreimal auf Kunstrasen trainiert", erklärte Schubert. "Jeder Spieler hat sich ausreichend damit vertraut gemacht."
Das sagen die Trainer
Adi Hütter, Trainer YB
Es hätten uns wenige zugetraut, dass wir Shakhtar aus dem Wettbewerb werfen. Für uns ist es etwas Besonders, jetzt gegen Borussia Mönchengladbach zu spielen. Wir brauchen ein perfektes Spiel gegen eine sehr spielstarke Mannschaft.
Es könnte ein Vorteil sein, dass wir schon ein paar Spiele in den Beinen haben. Auf jeden Fall sollte es aber ein Vorteil sein, dass wir zuhause spielen und mit dem Kunstrasen sehr vertraut sind. Mönchengladbach ist in diesem Duell zu favorisieren, aber wir wollen uns für das Rückspiel alle Chancen offen lassen.
André Schubert, Trainer Gladbach
Wir freuen uns, dass wir nach der langen Vorbereitung ein Pflichtspiel bestreiten dürfen. YB ist eine kompakt agierende Mannschaft und hat viele gute Individualisten. Es ist eine große Herausforderung, direkt von Null auf 100 zu starten.
Mir ist es egal, ob wir in der Favoritenrolle gesehen werden. Shakhtar war gegen Bern auch Favorit und ist ausgeschieden. Donetsk rauszuwerfen ist schon ein Wort. Auf uns wartet eine besondere Atmosphäre, die Bern hier vielleicht auch nicht immer so hat. Aber wir müssen im Hinspiel die Basis legen.